Tausende Lichter locken Schaulustige an: Sächsisches Weihnachtshaus leuchtet schöner denn je
Von Lutz Brose
Borsdorf - "Für dieses Weihnachtshaus ging wieder eine Woche Urlaub drauf", so der Borsdorfer Heiko Papenfuß (61). Alle Jahre wieder schmücken er, seine Ehefrau Sibille und Sohn Mario kurz vorm 1. Advent ihr Haus etwas außerhalb von Leipzig - und wie immer wird es erst auf den letzten Drücker fertig.
"Wir haben am Freitag bis 17 Uhr daran gearbeitet", sagt Heiko, der als Beleuchtungs-Chef fungiert aber weder Elektriker noch Dekorateur ist. Dennoch erstrahlt das Haus in der Heinrich-Kretschmann-Straße in Borsdorf jedes Jahr ein bisschen schöner.
Wie schon die Jahre zuvor dürften rund 50.000 LEDs verbastelt worden sein.
Statt weiter aufzurüsten und mit der Anzahl der Lichter zu punkten, wird mehr Wert aufs Detail gelegt. Figuren werden in Szene gesetzt und am Licht gefeilt, um Blendungen und Schattierungen zu minimieren.
In der Tat scheinen Papenfuß-Zaungäste dies zu würdigen, sie verweilen spürbar länger vor Ort und erfreuen sich an der Festbeleuchtung.
Eingeschaltet wird das Licht nun täglich bis zum 6. Januar von 16 Uhr bis 22 Uhr. Auch hier geht die Familie mit der Zeit. Früher hatten den Job mechanische Zeitschaltuhren übernommen, heute erledigt das eine App auf Heikos Smartphone.
Über Stromkosten wird auch nicht mehr geredet: Dank des Einsatzes von ausschließlich sparsamen LED-Leuchten dreht sich das Rad des Stromzählers von Papenfuß immer noch im Schneckentempo.
Fakt ist, Weihnachten kann bei Familie Papenfuß kommen!
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Brose
