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100 Filialen bald dicht? Große Unterwäsche-Firma vor dem Aus
Rötha - Die Unterwäsche-Kette "Herzog & Bräuer" aus dem sächsischen Rötha hat erneut einen Insolvenzantrag gestellt.
Man habe beim Amtsgericht Leipzig Insolvenz angemeldet, so das Portal "TextilWirtschaft".
Betroffen seien dem Bericht nach knapp 100 Geschäfte, in denen etwa 400 Beschäftigte tätig sind.
Einem Bild-Bericht zufolge war "Herzog & Bräuer" schon 2020 in ein Eigenverwaltungsverfahren gegangen, da die Corona-Pandemie dem Unternehmen viel Umsatz gekostet habe.
Eine niedrige zweistellige Anzahl Geschäfte wurde damals geschlossen und weitere Einsparungen vorgenommen. Dadurch konnte der Dessous-Spezialist gerettet werden.
Die Gründe für den aktuellen Insolvenzantrag sind unbekannt.
Titelfoto: IMAGO/Rust