Schwerer Baum-Crash im Erzgebirge: Fahrer mit Hubschrauber in Klinik geflogen
Eibenstock/Johanngeorgenstadt - Schwerer Crash auf einer Staatsstraße im Erzgebirge! Am Samstagnachmittag knallte ein Audi frontal gegen einen Baum. Die Straße musste stundenlang gesperrt werden, zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz.
Der Unfall geschah laut Polizeiangaben gegen 17.11 Uhr auf der S272 zwischen Eibenstock und Johanngeorgenstadt. Ein Audi kam zwischen den Ortsteilen Wildenthal und Oberwildenthal von der Straße ab und knallte frontal gegen einen Baum.
Der Crash war so heftig, dass das Auto buchstäblich zusammengedrückt wurde - Fahrzeugteile flogen umher! Schnell rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte an. Die Straße musste komplett gesperrt werden.
Die Polizei spricht von einem "Unfall mit Personenschaden". Weitere Information liegen den Beamten aktuell nicht vor.
Laut Informationen vor Ort handelt es sich bei dem Verletzten um einen Audi-Fahrer. Er war Feuerwehrangaben zufolge nach dem Zusammenstoß ansprechbar.
Die Einsatzkräfte mussten das Autodach entfernen, um den Mann aus seinem Wagen zu befreien. Nach etwa 50 Minuten konnte der Fahrer aus dem Auto geholt werden - er war zwischen Fußraum und Lenkrad eingeklemmt.
Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in ein Krankenhaus geflogen. Über die Schwere seiner Verletzungen ist derzeit noch nichts bekannt. Auch die Unfallursache ist noch unklar.
Staatsstraße für mehrere Stunden gesperrt
Durch den Unfall musste die Staatsstraße für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Eibenstock, Sosa und Carlsfeld.
Immer wieder kommt es zwischen Eibenstock und Johanngeorgenstadt zu schweren Unfällen. Erst im Juni 2026 überschlug sich ein Citroën. Die Fahrerin (68) stand unter Alkoholeinfluss.
Besonders tragisch war ein tödlicher Unfall vor zehn Jahren. Ein BMW-Fahrer krachte zwischen Eibenstock und Wildenthal frontal mit einem VW zusammen. Ein Rentnerehepaar und ein Baby (elf Monate) starben. Drei weitere Personen, darunter auch der BMW-Fahrer, wurden schwer verletzt.
Titelfoto: Bildmontage: Niko Mutschmann (3)