In Gedanken an der Küste: Warum eine Vogtländerin Krimis über Rügen schreibt

Rodewisch - Sie sehnt sich nach Meer: Seit 2003 widmet sich Maren Schwarz (62) aus Rodewisch (Vogtland) mit großer Leidenschaft dem Schreiben von Kriminalromanen. Die Vogtländerin mit dem Faible fürs Morden im Norden legt nun ihren bereits sechsten Rügenkrimi "Inselschwur" vor. Die Ostsee ist zu ihrer zweiten Heimat geworden.

"Inselschwur" ist der 6. Teil der Krimireihe.  © Kristin Schmidt

Während die früheren Werke in der vogtländischen Heimat verwurzelt sind, hat sie 2015 die Insel zum Mittelpunkt ihrer Geschichten gemacht. Rügen besucht sie schon seit ihrer Kindheit. Ihr persönlicher Lieblingsort, das Dorf Lobbe nahe Mönchgut, ist Dreh- und Angelpunkt vieler Handlungen und zugleich ideengebend für die Reihe.

"Ich wollte die Handlung in der Region spielen lassen, die ich auch kenne", sagt Schwarz. Früher waren die Burgsteinruine Krebes in Weischlitz, die Glötzschtalbrücke in Reichenbach oder das Schloss Netzschkau ihre Inspirationsquellen - und jetzt eben die Ostsee. Die Handlungsorte wechseln, dem Genre aber bleibt sie treu: "Mir ist es wichtig, besonders spannungsreich zu schreiben."

Darum geht's im neuesten Fall: In "Inselschwur" erschüttert ein Leichenfund am Kap Arkona die Ferieninsel. Rechtsmedizinerin Leona Pirell, die Heldin der "Rügenkrimis", übernimmt die Ermittlungen - und entdeckt, dass die Spur ins Erzgebirge führt.

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Die Viktoria-Sicht vom Kreidefelsen ist einer der Handlungsorte.  © imago/imagebroker
Die Autorin Maren Schwarz (62) veröffentlichte am 31. März ihren Roman "Inselschwur", der sowohl auf der Insel Rügen als auch in Sachsen spielt.  © Kristin Schmidt

Wie es weitergeht, erzählt Autorin Schwarz am 11. Mai (18 Uhr) bei einer Lesung in "Gudruns Scheune", Lengefelder Straße 2, in Irfersgrün. Der Eintritt ist frei.

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