Vogtland: Drei Wildunfälle innerhalb von 20 Minuten, alle Tiere tot

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Rosenbach/Klingenthal/Mühlleiten - Hier ist absolute Vorsicht geboten! Die Polizei meldete am Freitagmorgen gleich drei Wildunfälle im Vogtland – und das innerhalb von 20 Minuten. Die Beamten warnen erneut Autofahrer.

Gleich drei Wildunfälle innerhalb von 20 Minuten: Im Vogtland müssen Autofahrer aktuell besonders vorsichtig fahren. (Symbolfoto)
Gleich drei Wildunfälle innerhalb von 20 Minuten: Im Vogtland müssen Autofahrer aktuell besonders vorsichtig fahren. (Symbolfoto)  © Jens Büttner/dpa

Alle drei Unfälle geschahen in der Morgendämmerung zwischen 5.15 Uhr und 5.35 Uhr.

Der erste Crash ereignete sich auf der Hauptstraße (B 282) in Rosenbach. Ein Hyundai-Fahrer (46) war aus Richtung Mehltheuer in Richtung Syrau unterwegs. Plötzlich überquerte ein Wildschwein die Bundesstraße – es kam zum Crash!

"Das Wildschwein überlebte den Zusammenstoß nicht. Am Hyundai, der anschließend nicht mehr fahrbereit war, entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro", teilt eine Polizeisprecherin mit.

Kurze Zeit später knallte es auf der B 283 zwischen Klingenthal und Mühlleiten. Eine Suzuki-Fahrerin (49) stieß mit einem Reh zusammen. "Das Tier verendete vor Ort. Am Suzuki blieb ein Sachschaden von etwa 5000 Euro zurück", so die Polizei.

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Vogtland Rettungseinsatz in Plauen: Unfall in Tiefgarage

Auch einen BMW-Fahrer (68) erwischte es. Er war in der Morgendämmerung auf der Oelsnitzer Landstraße (B 92) aus Plauen in Richtung Oberlosa unterwegs. "Auf Höhe eines Pendlerparkplatzes lief plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn", erklärt eine Polizeisprecherin. Es knallte. Das Tier überlebte den Unfall nicht. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 4000 Euro.

Polizei warnt Autofahrer: Wildunfälle häufen sich

Gerade im Frühling sind Wildtiere auch an Bundesstraßen zu finden – hier herrscht besondere Vorsicht.
Gerade im Frühling sind Wildtiere auch an Bundesstraßen zu finden – hier herrscht besondere Vorsicht.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Polizei warnt wiederholt ausdrücklich vor Wildunfällen. Vor allem im Frühling seien viele Tiere unterwegs, sie suchen nach Futterplätzen oder neuen Revieren – auch an viel befahrenen Straßen.

"Sollte ein Tier die Fahrbahn kreuzen, gilt: bremsen, abblenden, hupen. Ausweichen kann gefährliche Folgen haben. Das Abblenden ist wichtig, damit das Tier nicht geblendet wird und einen Fluchtweg finden kann", teilen die Beamten mit.

Sollte es doch knallen, unbedingt Abstand zum Tier halten und die Polizei alarmieren.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

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