Zu lang, zu schwer, zu hoch: Polizei zieht Laster auf A4 aus dem Verkehr

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Lichtenau - Große Polizeikontrolle an der A4 bei Lichtenau (Landkreis Mittelsachsen): Die Beamten zogen an gleich vier Tagen mehrere Laster und Transporter aus dem Verkehr. Dabei wurden zahlreiche Mängel festgestellt.

Viel zu lang: Die Polizei zog an der Raststätte "Auerswalder Blick" diesen Laster aus dem Verkehr. Er hatte eine 69 Tonnen schwere Presse geladen. Eine Ausnahmegenehmigung dafür fehlte.
Viel zu lang: Die Polizei zog an der Raststätte "Auerswalder Blick" diesen Laster aus dem Verkehr. Er hatte eine 69 Tonnen schwere Presse geladen. Eine Ausnahmegenehmigung dafür fehlte.  © Polizei

Montag-, Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagnacht legte sich die Polizei zusammen mit dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) auf die Lauer. An der Raststätte "Auerswalder Blick" zogen sie in beiden Fahrtrichtungen innerhalb der vier Tage 86 Fahrzeuge aus dem Verkehr.

"Dabei sind insgesamt 115 Verkehrsordnungswidrigkeiten angezeigt worden. In
26 Fällen wurden beispielsweise Überladungen festgestellt", so eine Polizeisprecherin.

Es ging unter anderem um technische Mängel, unzureichende Sicherung der Ladung oder um Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. In einigen Fällen konnten die Fahrer nach Behebung der technischen Mängel weiterfahren.

Ein Lkw stach besonders hervor: ein zwölfachsiger Sattelzug, der mit einer Presse (69 Tonnen schwer) beladen war. Der Fahrer war in Richtung Polen unterwegs, hatte allerdings keine Genehmigungen für den Mega-Transport.

Saftiges Bußgeld! Transportunternehmen muss 28.000 Euro blechen

Immer wieder finden am "Auerswalder Blick" große Polizeikontrollen statt.
Immer wieder finden am "Auerswalder Blick" große Polizeikontrollen statt.  © Sven Gleisberg

Dazu kam: "Für die überschrittene Fahrzeuglänge, -breite sowie -höhe und für das Gesamtgewicht des Gespanns von über 116 Tonnen hätte es Ausnahmegenehmigungen bedurft", so die Polizei. Da der Fahrer auch dafür keine Genehmigung vorlegen konnte, musste ein Bußgeld bezahlt werden.

"Zudem muss das Transportunternehmen mit Konsequenzen rechnen", heißt es.

Und die Strafe hat es in sich! Ganze 28.000 Euro muss die Firma nun blechen. Die Fahrt war an der Raststätte "Auerswalder Blick" beendet.

Immer wieder führt die Polizei Lkw-Kontrollen an der A4 durch - im Juni 2026 wurde ebenfalls ein Zwölfachser aus dem Verkehr gezogen. Auch dieser Laster war deutlich zu lang, eine Genehmigung fehlte.

Titelfoto: Polizei

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