Zum Jubiläum kommt Großes auf Sachsens schönsten Wanderweg zu

Pirna - Vor 20 Jahren wurde der Malerweg als 116 Kilometer langer Fernwanderweg aus der Taufe gehoben. Das Datum markierte den Beginn einer Erfolgsstory für den regionalen Tourismus. 2026 wird das gefeiert mit neuen Ideen für noch mehr Gäste-Glück in der Sächsischen Schweiz.

Das Elbsandsteingebirge - ein Wintermärchen. Touristen bewundern es auf der Bastei-Aussicht.
Das Elbsandsteingebirge - ein Wintermärchen. Touristen bewundern es auf der Bastei-Aussicht.  © DPA/Marko Förster

"Der Malerweg verbindet Natur und Kultur trefflich. Er hat bis heute nichts von seinem Charme verloren", schwärmte Landrat Michael Geisler (65, CDU) am Dienstag. Er ist begeistert, dass der Malerweg sich ungebrochener Beliebtheit erfreut.

2007 wurde der Etappenwanderweg vom Wandermagazin zum "Schönsten Wanderweg Deutschlands" gekürt. Seither wird er immer wieder genannt, wenn die besten Tippel-Routen Deutschlands gesucht werden.

Warum lohnt sich 2026 auch für "Wiederholungstäter" das Trekking auf dem Weg? "Es gibt heute mehr freie Aussichten als vor 20 Jahren. Die Landschaft hat sich der Landschaft der Romantik sehr angeglichen", sagt Geisler.

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Als Kenner des Gebirges weiß er, wie sich die Natur in den vergangenen Jahren entwickelt, entwaldet, verändert hat.

Die Ostsächsische Sparkasse unterstützt den Tourismusverband. Andrea Mothes (56) unterzeichnete als Filialdirektorin Pirna-Sebnitz am Dienstag einen entsprechenden Vertrag mit Landrat Michael Geisler (64, CDU).
Die Ostsächsische Sparkasse unterstützt den Tourismusverband. Andrea Mothes (56) unterzeichnete als Filialdirektorin Pirna-Sebnitz am Dienstag einen entsprechenden Vertrag mit Landrat Michael Geisler (64, CDU).  © Norbert Neumann
Madlen Rogge (41) ist Projektmanagerin "Malerweg" im Tourismusverband. Der Wanderweg beginnt im Liebethaler Grund und endet im Herzen von Pirna.
Madlen Rogge (41) ist Projektmanagerin "Malerweg" im Tourismusverband. Der Wanderweg beginnt im Liebethaler Grund und endet im Herzen von Pirna.  © Norbert Neumann

Tourismusverband hat sich für 2026 viel vorgenommen

Hanspeter Meyr (62) vom Nationalpark Sächsische Schweiz zeigt einen Druck von Clausen Dahl von 1813. Er zeigt die Bastei-Aussicht und gehört zu den über 400 Kunstwerken, welche die Ursula und Dietrich Hasse Stiftung dem Umweltministerium überlassen hat.
Hanspeter Meyr (62) vom Nationalpark Sächsische Schweiz zeigt einen Druck von Clausen Dahl von 1813. Er zeigt die Bastei-Aussicht und gehört zu den über 400 Kunstwerken, welche die Ursula und Dietrich Hasse Stiftung dem Umweltministerium überlassen hat.  © Norbert Neumann

Der Tourismus ist eine tragende Säule der Wirtschaft im Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. Er entwickelte sich im Vorjahr gut.

"Die befürchteten Rückgänge für die Gesamtregion infolge der Sperrung der Elbbrücke in Bad Schandau sind nicht eingetreten", so Geisler.

Für das junge Jahr hat sich der Tourismusverband viel vorgenommen. Vom 30. Januar bis 8. Februar findet zum zweiten Mal das Kulturfestival "Wintersterne" statt. Im Sommer wird es im Parkhotel Bad Schandau eine Sonderausstellung "Inspiration Malerweg" der Hasse-Stiftung geben. Ein Fotowettbewerb ist auch geplant.

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Noch in diesem Jahr soll der Bikepark Borderless Trails eröffnet werden. Dieser besteht aus 15 grenzüberschreitenden Single Trails. Sie entstehen derzeit im Rahmen einer Kooperation der Gemeinden Sebnitz, Neustadt/Sa. (in Sachsen) und Dolni Poustevna (Tschechien).

Titelfoto: Bildmontage: dpa/Marko Förster, Norbert Neumann

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