Problemzone Marienplatz: Zwickauer CDU fordert Videoüberwachung

Zwickau - Der Brennpunkt Marienplatz lässt den Zwickauer Stadtrat nicht los. Am Donnerstag wird der Problemplatz erneut zum Thema im Stadtparlament. Die CDU macht Druck für eine Videoüberwachung.

Bereits im Juli hatte das Zwickauer Rathaus eine Alkoholverbotszone rund um den Marienplatz angeordnet.  © Uwe Meinhold

Nach Pöbeleien, Schlägereien und massiver Vermüllung gilt auf dem Marienplatz und in angrenzenden Bereichen bereits bis 2028 ein Alkoholverbot. Der CDU reicht das nicht.

Gemeinsam mit der Polizei soll das Rathaus prüfen, ob Kameras auf dem Marienplatz und in dessen Umfeld installiert werden können. Bis Dezember soll ein konkretes Konzept samt Kostenschätzung vorliegen.

Als Begründung führt die Fraktion die gewalttätigen Auseinandersetzungen der vergangenen Monate und das Tötungsdelikt im Juli in der angrenzenden Marienstraße an. "Der Schutz von Leib und Leben unserer Bürger hat oberste Priorität", heißt es in dem Antrag.

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Kameras könnten nach Ansicht der CDU mögliche Täter abschrecken und der Polizei bei der Aufklärung von Straftaten helfen.

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Auch das Alkoholverbot soll nach sechs Monaten auf den Prüfstand. Die CDU will wissen, ob die bisherige Verbotszone und die geltenden Zeiten ausreichen.

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