Schon wieder: Wasserrohrbruch im Landkreis Zwickau, Straße muss komplett gesperrt werden
Oberlungwitz - Ein Wasserrohrbruch sorgt aktuell in Oberlungwitz (Landkreis Zwickau) für massive Probleme: Zahlreiche Haushalte haben kein Trinkwasser. Ein Tankwagen der Stadt steht derzeit zur Verfügung, zudem laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren.
Der Wasserrohrbruch geschah direkt vor dem Rathaus auf der Hofer Straße. Der Wasserversorger und die Feuerwehr waren am Dienstagmorgen direkt zur Stelle.
Entsprechende Leitungen wurden vorerst stillgelegt. Daher standen Anwohner der Hofer Straße ohne Trinkwasser da.
"Dies ist aber auch der Grund dafür, dass eventuell im Bereich bis einschließlich Heinrich-Heine-Weg so lange kein Trinkwasser verfügbar sein kann, bis ein provisorischer Bypass (Trinkwasserumleitung) gelegt wurde", teilt das Rathaus mit.
Für die Bewohner, die derzeit kein Trinkwasser haben, konnte bereits am Dienstagmorgen ein Trinkwasser-Tankwagen bereitgestellt werden.
Nun geht es an die Reparaturarbeiten. Dafür muss die Hofer Straße komplett gesperrt werden. Der Verkehr, auch der ÖPNV, wird umgeleitet.
Wie lange die Reparaturarbeiten dauern, ist derzeit unklar. Bürgermeister Thomas Hetzel (43, parteilos) verspricht aber: "Im Verlauf des heutigen Tages wird die Trinkwasserversorgung im betroffenen Bereich wieder hergestellt."
Zweiter Wasserrohrbruch auf Hofer Straße in diesem Jahr: Sind die alten Leitungen schuld?
Brisant: Bereits Mitte Mai kam es auf der Hofer Straße zu einem Wasserrohrbruch. Auch damals musste ein Teil der Straße gesperrt werden.
Grund dafür könnten alte Wasserleitungen sein. Die Stadt betonte bereits, dass sie dieses Problem zeitnah angehen will. Im kommenden Jahr sollen die Leitungen ausgetauscht werden.
Warum nicht eher? "Es war unter anderem aufgrund der Umstände sowie anderer Baumaßnahmen und des MotoGPs nicht möglich, bereits dieses Jahr die Trinkwasserleitung über einen längeren Abschnitt komplett zu erneuern", teilt das Rathaus mit.
Die Stadt betont, dass sie mit dieser Situation "nicht gerade glücklich" ist. "Wir können die Lage aber derzeit nicht ändern", heißt es.
Titelfoto: Bildmontage: Andreas Kretschel (2)
