Jetzt wird's wild! Monarchs bekommen erst nach dem Spiel etwas geschenkt

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Dresden - Dieser Gegner kommt nicht, um zu gratulieren! Am Sonntag nach dem Spiel bekommen die Dresden Monarchs den ersten Lohn für eine bis dahin nahezu perfekte Hauptrunde ausgezahlt - in Form eines kleinen Pokals für die Nordmeisterschaft. Aber die Ravensburg Razorbacks wollen die Party zuvor mal kräftig crashen.

Ravensburg-Headcoach John Gilligan (68) hat große Ansprüche.
Ravensburg-Headcoach John Gilligan (68) hat große Ansprüche.  © IMAGO/Zoonar

"Wenn wir am 3. Oktober im GFL Bowl stehen wollen, müssen wir die Besten schlagen. Wir fahren nicht nach Dresden, um zu schauen, was passiert. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen", wurde deren Headcoach John Gilligan (68) bereits am Montag in den sozialen Medien zitiert.

Der Anspruch ist klar, denn die ausgewilderten Hausschweine - so die richtige Übersetzung - brauchen definitiv noch einen Sieg für das Minimalziel Heimspiel in den Play-offs. Das Viertelfinale ist sicher, Platz zwei im Süden aber soll es sein. Das geht nur mit Punkten in Dresden.

Ganz nebenbei vermutet der ein oder andere bei den Monarchs auch, dass viele Spieler zurück zu Ravensburg gekommen sind, weil die Halbfinal-Niederlage aus dem Vorjahr gegen die Königlichen Kratzer hinterlassen hat, die man jetzt endgültig loswerden will.

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"Ich mag die Arbeit von Coach Gilligan sehr und erwarte, dass sie ihr Bestes gegen uns geben werden. Sie sind noch immer so gut wie letztes Jahr", meint Greg Seamon (71).

Die Dresden Monarchs dürfen nicht schon in der Zukunft weilen

Ein Kampf ums letzte Hemd: Tofunmi Lala (23, r.) und die Monarchs bekommen gegen Ravensburg nichts geschenkt.
Ein Kampf ums letzte Hemd: Tofunmi Lala (23, r.) und die Monarchs bekommen gegen Ravensburg nichts geschenkt.  © imago/eibner

Der Monarchs-Headcoach zieht den Vergleich: "Ravensburg ist ein bisschen wie wir. Sie haben viele Spieler gehalten, sowohl deutsche als auch Imports. Trotzdem haben sie sich auch verstärkt."

Bis in die letzte Sekunde spannend ging es im Halbfinale vor 336 Tagen zu, diese Spannung braucht am Sonntag ab 15 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion wohl keiner - es sei denn, es steht am Ende der zwölfte Sieg im zwölften Spiel.

Nur darauf soll der Fokus liegen, nicht etwa schon auf dem nächsten Heimspiel am 12. September in den Play-offs gegen die Munich Cowboys.

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Seamon: "Mit der Bye Week zuletzt und der Make up Week nächste Woche ist es quasi unser einziges Spiel in einem Monat, das willst du nicht verlieren. Wir wollen unseren Schneid behalten, umso wichtiger ist es, ein gutes Spiel abzuliefern. Schließlich wollen wir auch von Spiel zu Spiel besser werden."

Titelfoto: imago/eibner

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