Monarchs-Plan für die Zukunft? Kurz-Rückkehrer Hudson hätte da eine Idee!

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Dresden - Geht man nach den reinen Zahlen, dann war sein Input relativ klein. Aber die Kurz-Rückkehr von Tyler Hudson (26) hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Bei den Dresden Monarchs könnte das Projekt durchaus eins mit Zukunft sein.

Special Teams Coordinator Erik Keil (r.) hat mit Tyler Hudson (26) einen Plan ausgearbeitet.
Special Teams Coordinator Erik Keil (r.) hat mit Tyler Hudson (26) einen Plan ausgearbeitet.  © IMAGO/PFA

"Ich meine, wenn das Gleiche nächstes Jahr passieren würde, warum nicht, oder?", lachte Hudson nach dem gewonnenen GFL Bowl mit den Königlichen gegen Potsdam. Schließlich ging der Plan der Monarchs und des Receivers perfekt auf.

Eigentlich sollte der beste Scorer des Vorjahres (170 Punkte) ja schon zu Beginn der Saison wieder auf Touchdown-Jagd gehen - so zumindest verkündeten es die Monarchs im Februar. Dann aber kam ein Engagement in der US-amerikanischen Profiliga UFL dazwischen, da die Louisville Kings den Receiver unter Vertrag nahmen.

In Louisville hatte der 26-Jährige einst studiert, eine Herzensangelegenheit, der auch die Monarchs nicht im Weg stehen wollten.

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Die Lovestory fand ihr Ende mit der UFL-Meisterschaft, auch seine private legte der Rückkehr für die Play-offs einen Stein in den Weg. Denn seine Frau Laurel ist schwanger, da konnte er zunächst nicht weg.

"Robert Cruse, Greg Seamon und der Staff haben mir die Chance gegeben. Wir haben den ganzen Sommer probiert, sie haben es mir aber ermöglicht, das so für mich auszuarbeiten. Jetzt ist es so passiert, dass es das letzte Spiel der Saison war", meinte Hudson.

Für die Monarchs und Dresden empfindet Hudson tiefe Dankbarkeit

Auch wenn er nicht viel gespielt hat, Tyler Hudson (r.) hatte für das Team eine wichtige Rolle.
Auch wenn er nicht viel gespielt hat, Tyler Hudson (r.) hatte für das Team eine wichtige Rolle.  © Lutz Hentschel

Der 26-Jährige kann "Dresden nicht genug danken. Wir haben jetzt drei Jahre an diesem Titel gearbeitet, die letzten beiden Jahre hätten wir schon gewinnen sollen. Aber dieses Jahr fühlt sich so viel schöner an, weil wir erst diese Schwierigkeiten überwunden haben. Ich bin so froh für die Stadt und den Verein."

Im Endspiel hatte der Megastar die Rolle in den Special Teams eingenommen, bekam aber nur einen Return für sieben Yards. Potsdam kickte lieber woanders hin. Aber auch einen geteilten Sack strich der Playmaker von 2025 ein.

Wichtiger: Hudson sorgte mit seiner Präsenz für Selbstvertrauen bei seinen Kollegen, und vielleicht auch für Sorgenfalten bei den Royals.

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"Es ist verrückt, wow, es ist einfach Wahnsinn und wunderschön. Ich liebe es einfach, dass ich Teil dieses Spiels sein durfte", schwärmte der Topstar. Kann er nächstes Jahr gern so wiederholen!

Titelfoto: Lutz Hentschel

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