Niners Chemnitz fehlen nur noch zwei Siege für die Champions League

Chemnitz - Diese Feuertaufe macht Lust auf mehr! Die Niners Chemnitz haben ihr erstes Spiel auf internationalem Parkett am späten Mittwochabend souverän gestaltet und gegen die Gastgeber von TFT Skopje einen ungefährdeten 96:77 (46:28)-Sieg gefeiert.

Niners-Kapitän Jonas Richter (25) ist stolz auf die Teamleistung.
Niners-Kapitän Jonas Richter (25) ist stolz auf die Teamleistung.  © imago/eibner

"Ich bin superstolz. Das war eine tolle Teamleistung", freute sich Kapitän Jonas Richter über den gelungenen Saison-Auftakt der Sachsen. Bereits am Freitag, 21 Uhr, geht es im Halbfinale gegen das Schweizer Team aus Fribourg weiter. Gewinnen die Niners erneut, steigt am Sonntag, 20 Uhr, das Finale. Nur der Sieger des Qualifikationsturniers in Skopje schafft den Sprung in die Champions League.

"Dort wollen wir hin", betonte Richter, der über den Halbfinal-Gegner noch nicht viel aussagen konnte:

"Wir konzentrieren uns immer nur auf das nächste Spiel. Wir werden im Laufe des Donnerstags von unserem Trainerteam sicher die ersten Infos erhalten."

Chemnitz gewinnt beim bisher ungeschlagenen FC Porto mit 86:74
Niners Chemnitz Chemnitz gewinnt beim bisher ungeschlagenen FC Porto mit 86:74

In erster Linie standen am Tag nach dem Skopje-Sieg für die Niners Regeneration und Physiotherapie auf dem Plan. Einige Spieler wollen den Nachmittag für einen Abstecher in die Stadt nutzen.

Das Spiel gegen Skopje, das nur rund 200 Zuschauer verfolgten, darunter 50 aus Chemnitz, wurde schnell zur einseitigen Angelegenheit. Nach dem ersten Viertel lag das Team von Trainer Rodrigo Pastore 24:14 vorn. Dieser Vorsprung wurde stetig ausgebaut. Zu Beginn des dritten Viertels, als erst Matt Mooney und anschließend Marko Filipovity einen Dreier durch die Reuse jagte, stand es 74:53.

Die Chemnitzer schalteten jetzt einen Gang runter, Skopje kam bis auf 78:69 (35.) ran. "In dieser Phase waren wir etwas unkonzentriert, bekamen keinen Zugriff auf den gegnerischen Top-Scorer Lachlan Anderson", meinte Richter. In Gefahr geriet der Sachsen-Sieg in der Schlussphase nicht.

Anderson war mit 27 Punkten bester Werfer auf dem Parkett. Niners-Neuzugang Filipovity stand ihm kaum nach. Der Ungar steuerte 26 Punkte zum Sieg der Niners bei.

Titelfoto: imago/eibner

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