Köln gegen Schalke: Blut-Crash überschattet Lustlos-Kick
Köln - Alles kann, nichts muss... Unter diesem Motto ist das Torlos-Remis zwischen dem 1. FC Köln und Aufsteiger Schalke 04 abzustempeln.
Es war das zu erwartende Ringen und Würgen, das womöglich durch den ersten Schnitzer entschieden werden würde.
Und siehe da: Mehr als ein unspektakuläres Hin-und-Her und ein Kölner Abseits-Tor durch Isak Johannessonn (16.) bekam das ausverkaufte RheinEnergieSTADION auch nicht zu sehen.
Überschattet wurde das Spiel derweil von einem gruseligen Kopf-Crash der Schalker Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi (37.) im Mittelkreis.
Beide rasselten heftig ineinander, blieben sofort blutüberströmt am Boden liegen und mussten bis zur Auswechslung minutenlang behandelt werden.
Möglichkeiten, sich überhaupt auf die Anzeigetafel zu bringen hatten beide Teams nur ganz vereinzelt.
Für Schalke scheiterten El-Faouzi (5.) nach starker Willensleistung nur Zentimeter am Tor, Teamkollege Satoshi Tanaka bretterte das Ding aus spitzem Winkel an den Pfosten (79.).
Die beste Gelegenheit ließ Luca Waldschmidt tief in der zweiten Hälfte (74.) liegen. Der Angreifer setzte einen Flachschuss innerhalb des Sechzehners in die Beine eines Schalkers.
Vielmehr hatte der über weite Strecken zerfahrene Lustlos-Kick an diesem Wochenende nicht zu bieten.
Titelfoto: Bildmontage: Marius Becker/dpa
