Für 39 Minuten Tabellenführer, dann chancenlos! 1. FC Köln geht beim VfB Stuttgart baden

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Stuttgart - Erst der beeindruckende Heimsieg gegen einen Europa-League-Teilnehmer, jetzt die schonungslose Bruchlandung! Zum Auftakt des 2. Spieltags hat der 1. FC Köln am Ende zweier völlig unterschiedlicher Halbzeiten mit 1:4 (0:1) beim VfB Stuttgart verloren.

Für Jan Thielmann und den 1. FC Köln war beim VfB Stuttgart nichts zu holen.
Für Jan Thielmann und den 1. FC Köln war beim VfB Stuttgart nichts zu holen.  © Tom Weller/dpa

Fast eine Halbzeit lang waren die Geißböcke Spitzenreiter der noch sehr jungen Saison - dann vernaschte Bilal El Khannouss die komplette Hintermannschaft per Traum-Solo und netzte zur Führung (39.) für Stuttgart ein.

Bereits zuvor hatten die Schwaben durch Josha Vagnoman (9.) und Dzenan Pejcinovic (15.) dickste Chancen, um sich früher auf die Anzeigetafel zu bringen. In beiden Fällen wackelte aber höchstens die Latte...

Vom Effzeh - der auf Wunderkind Said El Mala und Neuzugang Thijs Dallinga verzichten musste - dagegen war im ersten Durchgang beinahe nichts zu sehen. Zu stark die Stuttgarter Power nach vorne, zu fein die offensiven Kombinationen.

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Der beste Mann an diesem Abend: Torhüter Marvin Schwäbe...

Sowohl gegen Deniz Undav (19.) als auch Pejcinovic (71.) hält der Schlussmann in überragender Manier und seine Vorderleute immer wieder im Spiel. Nur gegen Grischa Pröml (60.) hatte der Rückhalt nach einer Stunde keine Chance - 0:2.

In der ersten Halbzeit knallt Josha Vagnoman (m.) den Ball nach Flanke von links an die Unterkante der Latte.
In der ersten Halbzeit knallt Josha Vagnoman (m.) den Ball nach Flanke von links an die Unterkante der Latte.  © Tom Weller/dpa

VfB Stuttgart kocht Geißböcke ab

Nach dem erfolgreichen Saisonstart muss FC-Trainer René Wagner Aufbauarbeit leisten.
Nach dem erfolgreichen Saisonstart muss FC-Trainer René Wagner Aufbauarbeit leisten.  © Tom Weller/dpa

Trotzdem kämpften sich die Kölner phasenweise wieder ins Spiel, wirkten dabei wie ausgewechselt und belohnten sich in der Crunch-Time sogar mit dem Ehrentreffer zum 1:3 (81.) von Marius Bülter.

Richtig Gefahr kam im Anschluss aber nicht mehr auf. Das lag auch am zwischenzeitlichen 3:0 durch Edel-Joker Ermedin Demirovic (76.) und dem Volley-Traumtor von Vagnoman (90.+1) kurz vor Ende.

Für die Geißböcke war die Niederlage nach dem Saisonauftakt gegen die TSG Hoffenheim (3:2) eine unsanfte Rückkehr auf den Boden der Tatsachen.

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Am übernächsten Samstag (12. September) heißen die Kölner dann Werder Bremen im Topspiel willkommen.

Titelfoto: Bildmontage: Tom Weller/dpa

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