Bundesliga-Revolution geplant! Ab 2025 soll sich einiges ändern - ganz im Sinne der Fans

Frankfurt/ Main - Nicht erst seit gestern kritisieren Fußballfans, dass sie im Extremfall bis zu vier Pay-TV-Abos brauchen, um alle Spiele ihres Herzensvereins live sehen zu können. Laut einem Bericht des Magazins SpoBis könnte damit aber zumindest für die Bundesliga ab 2025/26 Schluss sein!

Sky Sport, aktuell größter Live-Rechte-Inhaber der Bundesliga, zeigt bis 2025 alle Samstagsspiele. Wer Freitag oder Sonntag sein Team sehen will, braucht zusätzlich DAZN.
Sky Sport, aktuell größter Live-Rechte-Inhaber der Bundesliga, zeigt bis 2025 alle Samstagsspiele. Wer Freitag oder Sonntag sein Team sehen will, braucht zusätzlich DAZN.  © Jan Woitas/ZB/dpa

Es ist ein unsägliches Thema, das Fans seit 2017 umtreibt: die TV-Rechte. Seit 2017 genügt nicht mehr ein Bezahlsender, um alle Spiele live zu gucken.

Hintergrund war damals ein Entscheid des Bundeskartellamts zur Einführung der "No-Single-Buyer-Rule", wonach ein TV-Sender allein nicht mehr alle Live-Rechte erwerben durfte.

Das diente zwar der Erlös-Steigerung der DFL, sorgte aber auch für viel Unmut unter den Zuschauern, die nun für Anbieter wie Sky, DAZN oder Amazon Prime Video jeweils extra zahlen müssen.

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Doch die DFL scheint die Klagerufe der Fans in Anbetracht der aktuellen Krisenzeit vernommen zu haben und überlegt, das Rad zurückzudrehen.

Konkret soll es folgenden Plan geben: Ab der Saison 2025/26, wenn die Bundesliga-Rechte neu ausgeschrieben werden, sollen diese an einen einzigen Anbieter gehen - und zwar den höchstbietenden.

Wird es bald keine Englischen Wochen mehr in der Bundesliga geben?

Doch damit nicht genug, auch die ungeliebten Englischen Wochen sollen ein Ende haben. Die geringen Einschaltquoten rechtfertigten angeblich nicht mehr deren Existenz.

Darüber hinaus standen sie auch bei Stadiongängern und vor allem bei Auswärtsfahrern schwer in Verruf, jetzt stehen sie kurz vor der Abschaffung, berichtet auch die Bild.

Doch wie will die DFL die zwei entfallenden Wochenspieltage künftig im Rahmenspielplan unterbringen? Es gäbe eine einfache Lösung: Durch eine Verkürzung der Winterpause, wie es in den anderen Top-Ligen ohnehin schon gang und gäbe ist.

Titelfoto: Jan Woitas/ZB/dpa

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