Diese Tipps bekommt Klopp-Überraschung Baur vom Weltmeister-Papa

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Herzogenaurach - Mika Baur (22) zählte sicherlich zu den größten Überraschungen, als Jürgen Klopp (59) seinen ersten Kader als Bundestrainer im XXL-Format verkündete. Dabei ist dem Sohn von Handball-Weltmeister Markus Baur (55) der Sport natürlich schon in die Wiege gelegt worden. Vom Papa gab es zur ersten Länderspielreise auch ein paar Tipps.

Auch er selbst hätte (noch) nicht mit einer Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft gerechnet: Mika Baur (22).
Auch er selbst hätte (noch) nicht mit einer Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft gerechnet: Mika Baur (22).  © Federico Gambarini/dpa

"Natürlich spricht man drüber und natürlich hat er erzählt, wie es bei ihm war, als er das erste Mal zur Nationalmannschaft eingeladen war", sagte der DFB-Neuling am Dienstag in einer Medienrunde.

Markus Baur gab sein Länderspieldebüt beim DHB bereits 1994 gegen Marokko, 227 weitere Partien sollten anschließend hinzukommen - gekrönt 2007 vom WM-Titel im eigenen Land.

Großen Druck, eine ähnlich erfolgreiche internationale Karriere einzuschlagen, machte er seinem Sohn aber nicht.

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"Er sagt auch: Saug es auf, hab Spaß, lächel viel, sei nicht zu aufgeregt und nimm das alles ein bisschen lockerer, denn im Endeffekt ist es auch nur Fußball und es geht darum, Spaß zu haben", so Baur Junior.

Ohne eine einzige Bundesliga-Minute auf dem Buckel wurde der 22-Jährige vom neuen DFB-Coach nominiert. Ehe er die beim SC Paderborn sammeln konnte, wechselte er im Sommer nämlich für gut sechs Millionen Euro zum schottischen Spitzenclub Celtic Glasgow.

Dort führte sich das Mittelfeldtalent mit einem Treffer in fünf Ligaspielen und vier Einsätzen von Beginn an gleich gut ein, nachdem er die Ostwestfalen vergangene Saison mit vier Toren und sechs Assists mit ins Oberhaus beförderte.

Papa Markus Baur (55) ist nach seiner erfolgreichen Handball-Karriere inzwischen als Coach unterwegs.
Papa Markus Baur (55) ist nach seiner erfolgreichen Handball-Karriere inzwischen als Coach unterwegs.  © Tom Weller/dpa

Mika Baur kennt die meisten DFB-Spieler nur aus dem Fernsehen

Mika Baur (M.) spielte in Deutschland bislang nur in der 2. und 3. Liga.
Mika Baur (M.) spielte in Deutschland bislang nur in der 2. und 3. Liga.  © Lutz Hentschel

Nach der Ausbildung beim SC Freiburg, dem SCP und einer Leih-Zwischenstation bei Dynamo Dresden wartet nun die ganz große Fußballbühne auf den feinen Techniker, dessen Bruder Kimi (18) in der Freiburger U19 ebenfalls schon auf hohem Niveau kickt.

"Sehr aufregend, alles neu, viele neue Gesichter - die meisten Spieler kenne ich aus dem Fernsehen", verriet Baur den ersten Eindruck aus dem deutschen Camp, wo er Teil des zweiten Kaders ist, der am Montag anreiste und gegen Serbien (Donnerstag, 20.45 Uhr) sowie im Rückspiel bei den Griechen (Sonntag, 20.45 Uhr) ran darf.

Von "Kloppo" ist er aber sofort begeistert: "Ich glaube, er schafft es einfach, weil er ist, wie er ist, sich nicht verstellt und sehr ehrlich ist und frei heraus anspricht, auf was er Wert legt. Da ist man als Spieler angezündet. Da möchte man einfach mitmachen, dem möchte man folgen."

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Seine Nominierung sei für ihn allerdings ebenso überraschend gekommen wie "wahrscheinlich für euch alle", so Baur weiter. "Ich möchte zeigen, für was ich stehe, wer ich bin. Und ob das mit einem Einsatz ist am Ende, das liegt nicht in meiner Hand."

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa, Tom Weller/dpa

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