DFB-Pokal im Erzgebirge: Aue empfängt TSG 1899 Hoffenheim

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Aue - Gelingt dem FC Erzgebirge Aue am Samstagnachmittag die große Überraschung? Um 15.30 Uhr trifft der FCE auf Bundesligist Hoffenheim. Übertragen wird es hauptsächlich bei Sky. TAG24 hält Euch an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Vor knapp elf Jahren schaffte es Erzgebirge Aue in die zweite Runde des DFB-Pokals. Mit dabei - so wie am heutigen Samstag: Simon Skarlatidis (35, l.) und Martin Männel (38).
Vor knapp elf Jahren schaffte es Erzgebirge Aue in die zweite Runde des DFB-Pokals. Mit dabei - so wie am heutigen Samstag: Simon Skarlatidis (35, l.) und Martin Männel (38).  © Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag, Picture Point/Gabor Krieg

Fantastische Kulisse im Schacht! Was die Aue-Fans hier vor schon Abpfiff aktustisch abreißen, ist großartig. Aber auch der Gästeblock ist sehr gut gefüllt. Stadionsprecher Mario Dörfler will es nochmal wissen. Er fragt: "Wer ist Wismut Aue?" Und aus tausenden Kehlen kommt lautstark die Antwort: "Wir sind Wismut Aue!"

In der Startelf hat Khvicha Shubitidze gleich drei Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel vorgenommen. Levi Wagner steht für Stylianos Kokovas auf dem Platz, Willi Kamm für Linus Queißer und wie bereits im Vorfeld bekannt übernimmt Martin Männel für Max Uhlig das Tor.

Hinter dem Regionalligisten liegen bereits fünf Pflichtspiele - davon drei Siege. Der Bundesligist aus Hoffenheim hingegen startet erst am kommenden Wochenende in die neue Saison.

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Aue ist somit bereits im Spielrhythmus - das sieht auch FCE-Coach Khvicha Shubitidze (51) als möglichen Vorteil für seine Mannschaft.

Auch Männel könnte mit seiner Rückkehr zwischen die Pfosten beim DFB-Pokal ein wichtiger Faktor sein.

Gelingt es Martin Männel, das Tor sauber zu halten?

Doch damit die Überraschung wirklich gelingen soll, müssen Männels Vorderleute das eigene Tor absichern und der Keeper selbst im besten Falle alles, was auf seinen Kasten kommt, entschärfen.

"Er wird wie immer ruhig agieren und manchmal für uns vielleicht auch das Spiel verschleppen, damit Hoffenheim nicht so groß ins Tempo gehen kann", setzt Shubitidze stark auf seinen Routinier.

Vor elf Jahren, im August 2015, zogen die Veilchen das letzte Mal vor heimischer Kulisse in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Mit dabei war auch Simon Skarlatidis (35). Ob er auch am heutigen Samstag der Matchwinner wird?

Letztmals überhaupt in die zweite Runde eingezogen sind die Veilchen 2019/20, als man als Zweitligist bei Wacker Nordhausen 4:1 gesiegt hatte.

Letzte Aktualisierung: 15.24 Uhr

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag, Picture Point/Gabor Krieg

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