Wegen Regelverstoß vor Spanien-Spiel: DFB zu saftiger Geldstrafe verdonnert

Al-Rajjan (Katar) - Der Deutsche Fußball-Bund muss nach dem Regelverstoß bei der Pressekonferenz vor der WM-Partie gegen Spanien eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Schweizer Franken (umgerechnet rund 10.100 Euro) zahlen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf (61, r.) und DFB-Direktor Oliver Bierhoff (54) dürften von der Entscheidung der FIFA nicht begeistert sein.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf (61, r.) und DFB-Direktor Oliver Bierhoff (54) dürften von der Entscheidung der FIFA nicht begeistert sein.  © Christian Charisius/dpa

Der zudem jetzt verwarnte DFB war nur mit Bundestrainer Hansi Flick und nicht wie vorgeschrieben zusätzlich mit einem Spieler bei der Fragerunde im internationalen Medienzentrum vertreten.

Das Strafmaß teilte der Weltverband FIFA am Dienstag mit.

Begründet worden war das Vorgehen von Flick mit der aus seiner Sicht langen Anreise vom Teamquartier im Norden Katars in die gut 100 Kilometer entfernte Hauptstadt.

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Diese sei rund 30 Stunden vor dem Anpfiff keinem der 26 Spieler seines Kaders "zuzumuten", sagte Flick.

Die Regel, dass die Pressekonferenz vor einem WM-Spiel im Medienzentrum in Al-Rajjan abgehalten werden muss, gilt für alle 32 WM-Teilnehmer. Die Partie am Folgetag endete 1:1.

Da neben Bundestrainer Hansi Flick (57) kein Spieler bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Spanien anwesend war, muss der DFB nun zahlen.
Da neben Bundestrainer Hansi Flick (57) kein Spieler bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Spanien anwesend war, muss der DFB nun zahlen.  © Christian Charisius/dpa

Die nächste Pressekonferenz im Medienzentrum findet für den DFB am Mittwoch am Vortag des letzten und entscheidenden Gruppenspiels gegen Costa Rica statt.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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