Pristina (Kosovo) - Schwere Anschuldigungen gegen Jetmir Isufi: Der kosovarische Ex-Fußballprofi steht im Verdacht, seinen eigenen Bruder getötet zu haben.
Wie mehrere Medien unter Berufung auf die Behörden berichten, habe sich die mutmaßliche Bluttat am Samstagnachmittag im Elternhaus in der Gemeinde Klina ereignet.
Demnach sei zunächst ein familiärer Streit zwischen den beiden Brüdern entstanden.
Die Auseinandersetzung um die Eigentumsrechte am Haus habe sich dabei wohl derart zugespitzt, dass der frühere Spieler des Erstligisten KF Dukagjini nach Medienangaben zur Waffe gegriffen und daraufhin auf seinen Bruder geschossen haben soll.
Die ihm zugefügten Verletzungen seien demnach so schwer gewesen, dass das Leben von Faruk Isufi nicht mehr gerettet werden konnte.
Die Generalstaatsanwaltschaft teilte dazu mit: "Das Opfer wurde zur medizinischen Behandlung ins Regionalkrankenhaus Peja gebracht, erlag dort jedoch seinen schweren Verletzungen."
Außerdem hieß es: "Der Tod des Opfers wurde vom behandelnden Arzt des Regionalkrankenhauses Peja bestätigt."
Jetmir Isufi muss wegen Mordes vor Gericht
Fadil Gashi, Polizeisprecher der Region Peja, bestätigte gegenüber dem Online-Portal "JOQ Albania", dass der Verdächtige am Tatort festgenommen worden sei.
Dort habe man auch die mutmaßliche Tatwaffe sowie drei Patronenhülsen entdeckt. Der Ex-Kicker werde sich nun wegen Mordes vor Gericht verantworten müssen.