Kommt Ex-RB-Leipzig-Star Werner wieder nach Deutschland? "Werde auf jeden Fall nach Europa zurückkehren"
San José - Bei den San José Earthquakes hat der ehemalige Stürmer-Star von RB Leipzig, Timo Werner (30), endlich wieder zu alter Stärke gefunden. In 15 Einsätzen erzielte er sechs Tore und gab fünf Vorlagen. Nicht ausgeschlossen, dass er seine Qualitäten auch irgendwann wieder in Deutschland zeigen wird.
Im Interview mit "Transfermarkt.de" gab der Goalgetter an, dass er sich zwar in Amerika wohlfühle, der Weg zurück aber definitiv nicht versperrt ist.
"Ich werde auf jeden Fall nach Europa zurückkehren. Aber ob ich das als Spieler tun werde, das wird sich zeigen. Es hängt alles von der Gelegenheit und meiner Fitness ab. Im Moment genieße ich es einfach, hier zu sein. Ich habe Spaß. Was die Zukunft bringt, werden wir sehen", so der 30-Jährige.
Sein Vertrag bei den Kaliforniern läuft noch bis 2028. Werfen ihn nicht kleinere Verletzungen zurück, was in den letzten Monaten häufig der Fall war, spielt er.
Etwas, was er bei seinen Stationen bei den Tottenham Hotspurs, dem FC Chelsea und nach seiner Rückkehr nach Leipzig nicht behaupten konnte.
Dort schaute Werner in der Regel von der Bank zu, kam nie wieder an seine Hochform von 2020 heran, wo sein Marktwert bei 80 Millionen Euro lag. Der Angreifer: "Seit meinem Durchbruch als 20-Jähriger wurde ich als Person kritisch betrachtet, egal ob ich für Chelsea oder Leipzig spielte, egal wie viele Tore ich schoss. Es fühlte sich so an, als würde ich von der Öffentlichkeit anders gemessen. Die Wahrheit ist, dass meine Karriere eine Achterbahnfahrt war."
Schritt nach Amerika war für Timo Werner richtig
Gerade bei Tottenham erlebte Werner eine schwierige Zeit, wie er im Interview sagte. "Es lief dort insgesamt einfach nicht gut. Hinzu kam, dass ich als Leihspieler dort war, was es für einen Spieler immer etwas schwieriger macht. Sie wollten einfach eine andere Richtung einschlagen: mehr Geld ausgeben, den Kader verjüngen. Diese Entscheidung musste ich akzeptieren."
Mit dem Schritt nach Amerika wollte der 30-Jährige einfach "etwas anderes machen" und nicht auf Angebote aus England oder der Bundesliga reagieren. Bislang zahlt sich das voll aus.
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