Bern (Schweiz) - Am Freitag schockte die Eilmeldung um den Zusammenbruch von Vincent Kompany (40) auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München die Fußball-Welt. Fast zeitgleich begab sich Ex-Bundesliga-Coach Gerardo Seoane (47) ebenfalls "notfallmäßig" in ein Krankenhaus in Bern. Dienstag meldete sich der Schweizer erstmals.
"Es geht mir gut, ich habe mich in den Tagen ziemlich gut erholt", gab Seoane direkt das wichtigste Update zu seiner Gesundheit in einem auf der Plattform YouTube veröffentlichten Video seines Vereins Young Boys Bern.
"Ich bin aber natürlich noch nicht bei 100 Prozent", führte der Schweizer weiter aus.
Seoane: "Der Körper hat einiges durchgemacht respektive die inneren Organe im Kopf. Und da habe ich schon gewisse Nachwehen. Es ist noch ein Weg, bis ich wieder bei 100 Prozent bin."
Der ehemalige Trainer von Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach offenbarte: "Die Fehlfunktion hat sich in extremer Übelkeit, Schwindelgefühl" gezeigt.
Und: "So, dass es mir eigentlich gar nicht mehr möglich gewesen ist, zu stehen."
Seoane berichtet von "Stress" und akuten Beschwerden
Zudem litt Seoane unter weiteren Nebenwirkungen. "Es hat bei mir Stress ausgelöst. Als Mensch weiß man dann gar nicht, wo man gerade ist und weiß nicht, was für ein Ausmaß das haben kann."
Auch deshalb begab sich Seoane umgehend in ein Krankenhaus. Dort sei zum Glück relativ schnell festgestellt wurden, dass es sich um eine Entzündung der Gleichgewichtsnerven handelte.
"Wie eine Erkältung klingt das irgendwann wieder ab", erklärte der Trainer des aktuellen Zweiten der Schweizer Super League. "Die ersten Tage waren extrem akut. Am ersten Tag hatte ich extreme Schwindelgefühle, danach keine mehr. Ich habe aber schon gemerkt, dass die vielen Reize und die Informationsaufnahme eine gewisse Müdigkeit hervorrufen."
Auf seinem weiteren Weg der Regeneration stehen "visuelle und koordinative Übungen auf dem Programm".
Besonders hervorheben wollte Seoane einen Punkt: "Ich möchte mich bei den Leuten bedanken, die mir SMS geschrieben, Nachrichten gesendet haben." Und weiter: "Ich habe mich extrem gefreut über die große Anteilnahme."