Weltmeister-Torwart meldet sich nach Horror-Zusammenstoß aus Krankenbett
Liverpool/London (Großbritannien) - Ein Weltmeister gibt Entwarnung! Nach seinem heftigen Zusammenstoß am Samstag beim Premier-League-Spiel zwischen dem FC Everton und dem FC Chelsea hat sich der argentinische Torwart Emiliano Martinez (34) aus dem Krankenhaus gemeldet.
"Danke für all die Nachrichten, die Operation verlief gut", schrieb der Routinier der "Blues" am frühen Sonntagmorgen aus dem Klinikbett auf Instagram.
Das angefügte Foto zeigte die Nachwirkungen seines Zusammenpralls mit Evertons Jarrad Branthwaite (24) zwar noch deutlich, allerdings stand für den Schlussmann bereits wieder das Sportliche im Vordergrund.
"Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen und zu null gespielt haben. In ein paar Wochen sind wir wieder da", so der WM-Champion von 2022.
Der Torwart war nach knapp 70 Minuten infolge eines Freistoßes heftig mit dem Kopf gegen den Innenverteidiger der "Toffees" gestoßen und anschließend liegen geblieben.
Das Stadion im blauen Teil Liverpools verstummte schnell, denn Martinez musste minutenlang behandelt und dabei mit Gurten stabilisiert, auf eine Trage gehievt und abtransportiert werden. Viele Zuschauer befürchteten zunächst eine schwere Kopf- oder gar Wirbelsäulenverletzung.
Der argentinische Journalist Gastón Edul berichtete am Abend allerdings, dass eine Tomografie des Kopfes beim Südamerikaner keine Schäden in Rücken und Hals gezeigt habe. Er sei zudem stets bei Bewusstsein gewesen.
Emiliano Martinez hat sich offenbar den Kiefer gebrochen
Dafür erwischte es den Kiefer des Premier-League-Profis, den er sich demzufolge gebrochen hat und deswegen operiert werden musste.
Eine erste Entwarnung konnte dann am späten Abend auch seine Ehefrau Mandinha in ihrer Instagram-Story geben.
"Vielen Dank für die schönen Nachrichten an Emi", schrieb sie. "Es ist nichts Ernstes und er wird bald wieder da sein, was immer es auch ist."
Für Martinez sprang am Samstag der belgische Torwart Mike Penders (21) ein, mit dem Chelsea schließlich 2:0 gewann.
Titelfoto: Bildmontage: PETER POWELL / AFP, Screenshot/Instagram/emi_martinez26

