Doppelschlag von Berlinski und Baumgart: CFC feiert beim Meister Lok Leipzig fünften Sieg

Leipzig - Sechster Spieltag, fünfter Sieg: Der Chemnitzer FC hat am Mittwochabend beim Meister 1. FC Lok Leipzig die nächsten drei Punkte eingefahren. Vor 6065 Zuschauern gewann die Elf von Trainer Benjamin Duda dank eines Doppelschlags in der Schlussviertelstunde verdient mit 2:0 (0:0).

Domenico Alberico hatte in der 21. Minute seine Chance - doch der Ball landete am Außennetz.  © Picture Point / Gabor Krieg

In der ersten Halbzeit verdiente das Duell der Traditionsvereine das Prädikat Spitzenspiel nicht. Beiden Teams war der Respekt voreinander anzumerken. Sie scheuten das Risiko, lauerten stattdessen auf Fehler.

Der erste unterlief CFC-Linksverteidiger Ken Tchouangue nach einer Viertelstunde. Dorian Cevis drang über die rechte Seite in den Strafraum ein. Jan Löhmannsröben grätschte dazwischen, klärte in höchster Not.

Alle weiteren Offensiv-Bemühungen der Gastgeber brachten keine Torgefahr. CFC-Schlussmann David Richter musste in den ersten 45 Minuten nicht einmal ernsthaft eingreifen. Ayodele Adetula (32.) und Filip Kusic (36.) versuchten ihr Glück aus der Distanz. Beide verfehlten das Chemnitzer Kasten.

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Auf der Gegenseite zog Domenico Alberico in der 21. Minute vom linken Strafraumeck ab. Der Ball landete am Außennetz.

Lok-Torwart Andreas Naumann blieb ebenfalls weitgehend beschäftigungslos. Zwei Bälle musste er kurz vor der Pause halten. Das tat er beim 25-Meter-Schuss von Jonas Marx und beim Löhmannsröben-Kopfball mühelos.

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In der zweiten Hälfte nahm die Partie endlich Fahrt auf

Erster Torschütze des Abends: Ron Berlinski.  © Picture Point / Gabor Krieg

Die zweite Halbzeit begann mit einer Topchance für die Hausherren. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff tauchte Julian Kügel frei vor Richter auf. Der Chemnitzer parierte stark und verhinderte das 0:1.

Jetzt nahm die Partie endlich Fahrt auf. In der 56. Minute spielte sich der CFC über die rechte Seite gut durch. Tom Baumgart flankte auf den zur Pause eingewechselten Ron Berlinski. Dessen Kopfball kratzte Keeper Naumann mit der linken Hand von der Torlinie.  

Sechs Minuten später tauchte auf der Gegenseite Kügel zum zweiten Mal frei vor Richter auf. Erneut blieb der Schlussmann im direkten Duell Sieger.

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Innenverteidiger Dennis Slamar leitete in der 77. Minute mit seinem Steilpass auf den startenden Baumgart das erste Tor des Abends ein. Baumgart lief in den Strafraum und legte quer rüber zu Berlinski. Der nagelte die Kugel aus Nahdistanz in die Maschen.

Wenig später für die Entscheidung. Dieses Mal bereitete Berlinski mit seiner Kopfballablage vor. Baumgart vollendete eiskalt (81.).

Für die Chemnitzer geht’s am Freitagabend weiter. Um 19 Uhr gastiert der FC Carl Zeiss Jena im Stadion an der Gellertstraße. Lok empfängt Drittliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 6 22:4 16
2 Chemnitzer FC 6 15:2 16
3 VSG Altglienicke 5 13:8 11
4 1. FC Magdeburg II 6 13:10 10
5 FC Erzgebirge Aue 5 11:9 10
6 1. FC Lokomotive Leipzig 6 12:11 10
7 FC Carl Zeiss Jena 5 8:4 9
8 Greifswalder FC 5 11:7 8
9 BFC Dynamo 6 8:8 8
10 FSV Zwickau 5 5:8 7
11 Hallescher FC 5 5:5 6
12 RSV Eintracht 1949 5 8:9 6
13 SV Babelsberg 03 5 8:9 5
14 Hertha BSC II 5 5:13 4
15 FSV 63 Luckenwalde 6 5:16 3
16 Tasmania Berlin 5 6:18 3
17 BFC Preussen 6 4:11 2
18 BSG Chemie Leipzig 6 1:8 1

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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