Auf den Spuren von Basketballer Dennis Schröder: FC-Star El Mala erklärt seinen speziellen Torjubel

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Von Eric Dobias, Jonas Reihl

Köln - Wie viel Verantwortung aktuell auf den Schultern von Youngster Said El Mala (20) vom 1. FC Köln lastet, wurde nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstagnachmittag deutlich: Der 20-Jährige drehte ab, schrie seine Emotionen frei heraus und zeigte dann einen ganz speziellen Jubel.

Nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim zeigte Said El Mala (20) vom 1. FC Köln einen neuen Jubel.
Nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim zeigte Said El Mala (20) vom 1. FC Köln einen neuen Jubel.  © Federico Gambarini/dpa

Den habe er sich vom Basketball-Superstar Dennis Schröder (32) abgeschaut, als der am Donnerstag mit der deutschen Nationalelf in der Kölner Lanxess Arena gegen die Niederlande spielte.

"Er macht das ja immer, wenn er einen Dreier wirft. Ich habe das beobachtet und zu ihm gesagt: 'Ich finde den Jubel geil. Den mache ich auch, wenn ich treffe'", berichtete der umworbene Jungstar nach dem 3:2-Sieg zum Bundesliga-Auftakt.

Der 20-Jährige sei zuvor gemeinsam mit Schröder essen gewesen. Dabei habe er beschlossen, die Jubel-Geste zu kopieren. "Er ist ein Super-Typ und sehr bodenständig", sagte El Mala.

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Auch dank seines Treffers feierten die Rheinländer einen gelungenen Saisonstart. "Es fühlt sich extrem gut an, dass wir die drei Punkte hierbehalten haben", sagte der 20 Jahre alte Offensivspieler. "Es hat Spaß gemacht und ist schön, die glücklichen Gesichter der Fans zu sehen." 

El Mala spürt die Verantwortung, ist aber "sehr glücklich" in Köln

Am Donnerstag spielte Dennis Schröder (32, Mitte) vor den Augen El Malas mit der deutschen Basketball-Auswahl in der Kölner Lanxess Arena gegen die Niederlande.
Am Donnerstag spielte Dennis Schröder (32, Mitte) vor den Augen El Malas mit der deutschen Basketball-Auswahl in der Kölner Lanxess Arena gegen die Niederlande.  © Federico Gambarini/dpa

Er selbst steuerte nach dem Seitenwechsel den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 bei, nachdem er in der ersten Halbzeit zwei dicke Chancen vergeben hatte. "Das war etwas unglücklich, aber davon lasse ich mich nicht abbringen. Ich habe einfach weitergemacht. Die Jungs haben mir auch Mut zugesprochen. Und dann hat es geklappt", sagte El Mala.

Nach seinem sommerlichen Flirt mit Borussia Dortmund und der anschließenden Vertragsverlängerung in Köln stand der Offensivspieler natürlich ganz besonders im Fokus. Zumal er als erster FC-Profi seit Lukas Podolski (41) in der Saison 2011/12 mit der Nummer 10 auflief. "Darauf bin ich sehr stolz", sagte El Mala und ergänzte: "Ich bin sehr glücklich, hier zu sein."

Natürlich wisse er um seine Rolle als großer Hoffnungsträger und den Druck, der daraus erwächst. "Aber ich habe eine gute Mannschaft, einen guten Trainer und eine gute Familie um mich herum, die das jeden Tag begleiten", sagte El Mala. 

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FC-Chefcoach René Wagner (38) war nach der Partie voll des Lobes für den Dribbelkünstler. "Said ist super, klar. Wir pushen ihn intern auch und versuchen, den Druck von ihm fernzuhalten", sagte er und fügte hinzu: "Er hat heute wieder gezeigt, dass er Tore machen kann. Am Ende tun wir ihm alle einen Gefallen, wenn wir ihn einfach Fußball spielen lassen."

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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