Aufatmen beim 1. FC Köln nach Beinahe-Schmach im DFB-Pokal: El Mala im Fokus

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Von Martin Moravec

Würzburg - Nach der gerade noch abgewendeten Blamage im DFB-Pokal in Würzburg ließ sich der Kölner Jungstar Said El Mala erstmal im Turnraum der Kickers behandeln.

Kölns Jungstar Said El Mala (19) bekam in Würzburg ganz schön auf die Socken.
Kölns Jungstar Said El Mala (19) bekam in Würzburg ganz schön auf die Socken.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der deutsche Fußball-Juniorennationalspieler musste beim hauchdünnen 2:1 (0:1) gegen den Drittliga-Aufsteiger einiges einstecken. Immer wieder wurde der 19-Jährige auf seiner linken Seite gedoppelt und immer wieder war er auch auf sich allein gestellt.

Man habe gesehen, dass er sich "ein bisschen Druck" gemacht habe, meinte Trainer René Wagner (53) im TV-Sender Sky. Damit müsse El Mala aber lernen zurechtzukommen, dass "der Fokus noch ein Stück weit mehr" auf ihn gerichtet sei.

Seit dieser Saison trägt er auch als erster Kölner seit Vereinsikone Lukas Podolski (41) das prestigeträchtige Trikot mit der Rückennummer 10.

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Sportchef Thomas Kessler (40) lobte den Einsatzwillen El Malas, der nach Dauerspekulationen um die Zukunft seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis zum Sommer 2031 verlängert hatte.

FC-Coach Wagner erleichtert: "Froh, dass wir weitergekommen sind!"

Trainer René Wagner (51) ist froh, die erste Pokalrunde überstanden zu haben.
Trainer René Wagner (51) ist froh, die erste Pokalrunde überstanden zu haben.  © Tom Weller/dpa

"Mir hat der Auftritt Spaß gemacht, auch wenn ihm kein Scorerpunkt gelungen ist", sagte der frühere Torwart, der wie die gesamte Kölner Führungsetage über den Einzug in die 2. Runde erleichtert war. "Wir sind froh, dass wir die Challenge bestanden haben."

Mit Ruhe und Beharrlichkeit drehten die Kölner einen Halbzeitrückstand. Matchwinner war mit seinem Doppelpack Isak Johannesson, der die Kölner auch in der vergangenen Saison in der ersten Runde bei Jahn Regensburg weiter geschossen hatte.

"Isak hatte einen hervorragenden Tag", lobte Kapitän und Torwart Marvin Schwäbe (31) den isländischen Mittelfeldspieler.

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Glück hatten die Kölner gegen tapfere Würzburger auch in der Nachspielzeit, als ein Schuss von Liam Omore ans Aluminium krachte. "Es war das erwartet schwere Spiel", meinte Trainer Wagner nach dem Zittersieg. "Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind."

Zum Bundesliga-Start am Samstag zu Hause gegen Hoffenheim müssen die Kölner aber mächtig zulegen.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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