Dicke Luft beim FC? Offensivstar motzt wegen Kader-Aus: "Fühlt sich scheiße an!"
Köln - Mit fünf eigenen Toren und vier Assists gehörte Luca Waldschmidt (30) in der abgelaufenen Spielzeit zu den besten Scorern beim 1. FC Köln. Gegen Werder Bremen wurde er aber überraschenderweise nicht von Trainer René Wagner (38) berücksichtigt.
"Das hat mir natürlich wehgetan, weil ich sehr gerne dabei gewesen wäre. Ich glaube, dass ich meinen Impact immer reinbringen kann", sagt der 30-Jährige in der neuen Folge des FC-Podcasts über seinen ungewollten Ausflug auf die Tribüne des RheinEnergie-Stadions.
Dann wird er noch deutlicher: "Das fühlt sich für mich scheiße an!"
Offiziell begründete Wagner die Ausbootung des Offensivspielers damit, dass Waldschmidt zuvor verletzt war und es für ihn somit noch nicht gereicht hätte.
Ein Argument, das den 30-Jährigen nur wenig überzeugt. Er habe sich schließlich fit genug gefühlt, sagt er: "Wenn ich das Gefühl nicht hätte, hätte ich gesagt: 'Ich fühle mich noch nicht gut, es reicht nicht'."
Zumal er vor dem Bremen-Spiel schon über eine Woche im Training gewesen sei, ganz so, wie auch Teamkollege Sebastian Sebulonsen (26). Während der Norweger aber sein Comeback feiern durfte, musste Waldschmidt zuschauen.
Steht Luca Waldschmidt gegen den Hamburger SV wieder im FC-Kader?
Am kommenden Wochenende will er nun unbedingt dabei sein - auch, weil es gegen seinen Ex-Club Hamburger SV geht, dem er mit einem Tor im Jahr 2018 gegen den VfL Wolfsburg sogar einst den Klassenerhalt sicherte.
"Ich bin fit und froh, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu sein. Jetzt wird es Zeit: nicht nur Trainingsplatz, sondern auch Stadion", kündigt der 30-Jährige an.
Titelfoto: Christian Charisius/dpa
