Dicke Luft beim FC? Offensivstar motzt wegen Kader-Aus: "Fühlt sich scheiße an!"

Köln - Mit fünf eigenen Toren und vier Assists gehörte Luca Waldschmidt (30) in der abgelaufenen Spielzeit zu den besten Scorern beim 1. FC Köln. Gegen Werder Bremen wurde er aber überraschenderweise nicht von Trainer René Wagner (38) berücksichtigt.

Mit fünf Toren und vier Vorlagen war Luca Waldschmidt (30) in der vergangenen Saison einer der effizientesten Scorer beim 1. FC Köln.  © Christian Charisius/dpa

"Das hat mir natürlich wehgetan, weil ich sehr gerne dabei gewesen wäre. Ich glaube, dass ich meinen Impact immer reinbringen kann", sagt der 30-Jährige in der neuen Folge des FC-Podcasts über seinen ungewollten Ausflug auf die Tribüne des RheinEnergie-Stadions.

Dann wird er noch deutlicher: "Das fühlt sich für mich scheiße an!"

Offiziell begründete Wagner die Ausbootung des Offensivspielers damit, dass Waldschmidt zuvor verletzt war und es für ihn somit noch nicht gereicht hätte.

1. FC Köln Wechsel in die 2. Bundesliga: 1. FC Köln trennt sich von Eigengewächs

Ein Argument, das den 30-Jährigen nur wenig überzeugt. Er habe sich schließlich fit genug gefühlt, sagt er: "Wenn ich das Gefühl nicht hätte, hätte ich gesagt: 'Ich fühle mich noch nicht gut, es reicht nicht'."

Zumal er vor dem Bremen-Spiel schon über eine Woche im Training gewesen sei, ganz so, wie auch Teamkollege Sebastian Sebulonsen (26). Während der Norweger aber sein Comeback feiern durfte, musste Waldschmidt zuschauen.

Anzeige
Von 2016 bis 2018 lief der Ex-Nationalspieler (M.) für den Hamburger SV auf. Auf das Duell gegen seinen Ex-Club ist der gebürtige Frankfurter daher besonders heiß. (Archivfoto)  © Christian Charisius/dpa

Steht Luca Waldschmidt gegen den Hamburger SV wieder im FC-Kader?

Am kommenden Wochenende will er nun unbedingt dabei sein - auch, weil es gegen seinen Ex-Club Hamburger SV geht, dem er mit einem Tor im Jahr 2018 gegen den VfL Wolfsburg sogar einst den Klassenerhalt sicherte.

"Ich bin fit und froh, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu sein. Jetzt wird es Zeit: nicht nur Trainingsplatz, sondern auch Stadion", kündigt der 30-Jährige an.

Anzeige

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 SC Freiburg 3 10:1 9
2 Borussia Dortmund 3 8:2 9
3 FC Augsburg 3 9:3 7
4 FC Bayern München 3 7:2 7
5 RB Leipzig 3 9:3 6
6 SV 07 Elversberg 3 8:7 6
7 Bayer 04 Leverkusen 3 8:5 4
8 1. FSV Mainz 05 3 6:3 4
9 Eintracht Frankfurt 3 7:8 4
10 SV Werder Bremen 3 5:6 4
11 FC Schalke 04 3 3:4 4
12 1. FC Köln 3 5:7 4
13 TSG 1899 Hoffenheim 3 6:7 3
14 VfB Stuttgart 3 6:8 3
15 SC Paderborn 07 3 0:4 1
16 1. FC Union Berlin 3 4:10 1
17 Borussia Mönchengladbach 3 3:12 0
18 Hamburger SV 3 0:12 0

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

Mehr zum Thema 1. FC Köln: