Pseudo-Rot und Pyro-Pause: Kurioser Beginn bei Union-Kracher gegen BVB

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Berlin - Das Bundesliga-Spiel zwischen Union Berlin und Borussia Dortmund hat am Samstagnachmittag mit zwei kuriosen Szenen begonnen.

Schiedsrichter Daniel Schlager (3.v.l.) hat zwar versehentlich die Rote Karte in der Hand, wollte Ethan Nwaneri (3.v.r.) aber eigentlich nur verwarnen.
Schiedsrichter Daniel Schlager (3.v.l.) hat zwar versehentlich die Rote Karte in der Hand, wollte Ethan Nwaneri (3.v.r.) aber eigentlich nur verwarnen.  © JOHN MACDOUGALL / AFP

Gleich in der ersten Minute schockte Daniel Schlager die Gäste, als er nach einer Grätsche von Ethan Nwaneri plötzlich die Rote Karte in der Hand hielt - am Ende aber doch auf Gelb zurückgriff - offenbar hatte der Schiedsrichter die Karten in seinen Taschen verwechselt.

Und der nächste Schiri-Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: Nach rund vier Zeigerumdrehungen musste Schlager die Partie unterbrechen, weil die BVB-Fans im Gästeblock zu heftig zündelten und die Alte Försterei in dichten gelben Nebel tauchten.

In der Anfangsphase kam kaum Spielfluss auf, weil die Kovac-Truppe immer wieder demonstrativ dazwischengrätschte, um nach dem laschen Auftritt in der Champions League Härte und Einsatzwillen zu demonstrieren. Schlager zog noch vor der Viertelstundenmarke auch gegen Waldemar Anton und Serhou Guirassy den gelben Karton.

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Im Anschluss besann sich dann besonders der BVB aufs Fußballspielen und schnürte die Hausherren zunehmend in der eigenen Hälfte ein. Vor allem über den Ex-Unioner Julian Ryerson versuchten die Schwarz-Gelben auf dem rechten Flügel immer wieder Druck zu machen, während die Berliner auf Umschaltmomente lauerten.

Nach vier Minuten musste die Partie wegen dichten Pyro-Nebels in der Alten Försterei erst einmal unterbrochen werden.
Nach vier Minuten musste die Partie wegen dichten Pyro-Nebels in der Alten Försterei erst einmal unterbrochen werden.  © JOHN MACDOUGALL / AFP

Der Hauptstadtklub hielt die Borussen bis zur Pause erfolgreich vom eigenen Tor fern. FCU-Keeper Frederik Rönnow verlebte bis dahin einen ruhigen Nachmittag. Auf der anderen Seite musste Gregor Kobel in der Nachspielzeit bei einem Freistoß von Kastriot Imeri zupacken.

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Titelfoto: JOHN MACDOUGALL / AFP

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