Union Berlins Heilsbringer heiß begehrt bei Spitzenklub?
Berlin - Union Berlin hat am vergangenen Spieltag den ersten Bundesliga-Sieg unter Mauro Lustrinelli (50) gelandet, der den Heilsbringer erst einwechselte.
Auftritt Livan Burcu (22): Der Schweizer Coach brachte den Flügelstürmer nach 58 Minuten als Joker ins Spiel und bewies damit ein goldenes Händchen.
Denn gute 20 Zeigerumdrehungen später erlöste der 22-Jährige sein Team und donnerte die Kugel mit ein wenig Glück nach einer Ecke aus dem Rückraum zum 1:0-Sieg in die Maschen.
Bei seinem Torjubel rannte der ehemalige türkische U21-Nationalspieler in Richtung Reservebank und schloss Horst Heldt (56) in die Arme. Der Union-Manager sei stets einer seiner wichtigsten Unterstützer gewesen, begründete Burcu die Geste.
Aber wie lange wird dieses Band noch bestehen? Nach Informationen von "fussballtransfers.com" könnte dem gebürtigen Frankfurter nämlich womöglich schon bald ein großer Karrieresprung bevorstehen.
Denn mit der SSC Neapel soll ein Spitzenklub aus der Serie A ein Auge auf den Hessen geworfen haben, auch wenn er bislang nicht einmal bei den Eisernen zum Stammspieler aufgestiegen ist.
SSC Neapel mit Interesse an Livan Burcu? Auch Salzburg und Fenerbahçe haben schon angeklopft
Dennoch werden seine Dribbelstärke und Kreativität geschätzt und auch Einwechselspieler, die einer Partie ihren Stempel aufdrücken können, sind stets gern gesehen.
Beim Maradona-Klub könnte der Rechtsfuß sogar in der Champions League Luft schnuppern, sofern denn ein Wintertransfer zustande käme. Allerdings ist dieses Szenario nach Ansicht des Fußballportals längst noch nicht konkret.
Burcus aktuelle Vertragsdauer bei den Köpenickern ist indes nicht bekannt. Sein Arbeitspapier verlängerte er zuletzt im Juli 2025.
Konkretes Interesse an dem Linksaußen der Unioner gab es hingegen bereits in der zurückliegenden Transferperiode.
So sollen im Sommer sowohl RB Salzburg als auch Fenerbahçe Istanbul ihre Finger nach Livan Burcu ausgestreckt haben. Er entschied sich jedoch, zu bleiben, um sich beim Hauptstadtklub durchzusetzen. Den ersten Schritt dafür hat er jetzt gemacht.
Titelfoto: Soeren Stache/dpa

