Doppelpack und dann K. o.! Chemie Leipzigs Sachsenpokal-Sorgen um neuen Torjäger

Neudorf - Die BSG Chemie Leipzig hat am Samstagnachmittag in der 2. Runde des Sachsenpokals beim SV Neudorf auf dem Sportplatz an der Richterstraße nichts anbrennen lassen. Gegen den Gegner aus der Sachsenklasse West stellten die Grün-Weißen schon zur Halbzeit die Weichen auf Sieg. Am Ende stand ein klares 7:0 (3:0). Ein Akteur stach dabei besonders hervor, positiv wie negativ.

Bereits nach neun Minuten ging Chemie Leipzig durch Darijan Silic in Führung.  © BSG Chemie Leipzig / Christian Donner

Nach einer Ecke von rechts durch David Pfeil kam die Kugel zum erst am 24. August verpflichteten Neuzugang Darijan Silic, der per Kopf locker das 1:0 machte. Es sollte nicht die einzige auffällige Aktion des Mittelfeldmanns werden, der in der zweiten Halbzeit aber verletzungsbedingt runter musste.

Aber generell: Über die gesamte Spielzeit hinweg ging es der Regionalligist sehr überlegt an, auch ohne Kapitän Philipp Wendt.

Die Chemiker traten konzentriert und souverän auf. Für die gut 500 mitgereisten Fans der Leipziger, die aus der Liga momentan nicht so viel Positives gewöhnt sind, war es wohl ein extrem wohltuender Nachmittag.

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Auch, weil Pfeil in der 26. Minute das beruhigende 2:0 machte und damit schon für eine kleine Vorentscheidung sorgte.

Die Gäste hatten in der Folge noch deutlich mehr Möglichkeiten zum 3:0. Aber erst Julius Hoffmann machte kurz vor der Pause noch flach das 3:0 (38.).

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Wieder Silic! Chemie Leipzig macht in Neudorf alles klar

Die Gäste spielten das Spiel souverän herunter und nutzten die Chancen, um weitere Tore zu machen. Hier trifft Julius Hoffmann zum 3:0.  © BSG Chemie Leipzig / Christian Donner

Chemie-Coach Alexander Schmidt konnte es durch den Halbzeitstand entspannt angehen, tauschte gleich fünfmal für den zweiten Durchgang.

Und der Favorit legte direkt wieder los, traf durch den sehr auffälligen Silic den Pfosten (49.). Kurz danach machte der Mittelfeldmann dann das 4:0 nach einem Freistoß von Pfeil - Doppelpack (58.).

Allerdings musste der 21-Jährige anschließend angeschlagen vom Feld. Da Chemie schon fünf Mal gewechselt hat, ging es mit zehn Mann weiter.

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Doch auch in Unterzahl war die BSG nicht zu stoppen. Rajk Lisinski sorgte nach einem tollen Pass in die Spitze für das 5:0 (72.), nur Augenblicke später machte Tyron Profis sein erstes Tor für seinen neuen Verein (74.). Wieder nur eine Minute später machte der Ex-Plauener das 7:0.

In den letzten Minuten hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. Chemie hatte aber auch genug und so endete die sehr einseitige Partie 7:0.

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