Er bekommt aktuell viel auf die Mütze! Einsatz-Hoffnung bei Chemie Leipzigs Torjäger

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Leipzig - Die BSG Chemie Leipzig hat momentan einige Verletzungssorgen. Unter anderem fehlen die potenziellen Stammspieler Rajk Lisinski (23) und Rudolf Sanin (26) langfristig. Umso schlimmer wäre es da natürlich, wenn ein weiterer Ausfall hinzukommen würde.

Chemie Leipzigs Philipp Kühn (23) findet sich derzeit öfter auf dem Rasenboden wieder. Trotz erneuter Verletzung kann er gegen Hertha II wohl spielen.
Chemie Leipzigs Philipp Kühn (23) findet sich derzeit öfter auf dem Rasenboden wieder. Trotz erneuter Verletzung kann er gegen Hertha II wohl spielen.  © IMAGO / Steinsiek.ch

Schreckminuten deshalb am vergangenen Samstag beim Derby gegen Lok Leipzig (2:2). In der 57. Minute musste der aktuelle Toptorschütze Philipp Kühn (23) mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden. Für ihn kam Bradley Lokilo (23) in die Partie.

Wieder Kühn! Der Stürmer der Sachsen bekommt aktuell richtig viel auf die Mütze, musste auch beim 4:1 in Hoyerswerda ebenfalls nach 57 Minuten verletzungsbedingt raus.

"Mich kennt man, dass ich überall alles reinschmeiße", so der 23-Jährige zuletzt bei TAG24. Etwas, was ihm aktuell etwas zum Verhängnis wird.

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Trotzdem scheint die Hoffnung groß, dass der Angreifer nichts Langfristiges davongetragen hat. Bei den Chemikern geht man nach TAG24-Informationen aktuell nur von einem Pferdekuss aus. Einem Einsatz am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Hertha II (14 Uhr) steht, Stand Montag, wohl nichts im Wege.

Und der wettbewerbsübergreifend fünfmalige Torschütze wird definitiv auch gebraucht.

Kühn avancierte in dieser Spielzeit mit seinen Treffern schon mehrmals zum Matchwinner.
Kühn avancierte in dieser Spielzeit mit seinen Treffern schon mehrmals zum Matchwinner.  © Picture Point / Gabor Krieg

BSG Chemie Leipzig noch tief drin im Tabellenkeller

Nach dem definitiv ungeplanten 1:3 daheim gegen Schlusslicht Luckenwalde ist der Tabellenkeller wieder enger zusammengerückt. Plötzlich siegen auch die Sorgenkinder der Regionalliga Nordost. Tasmania Berlin schoss beispielsweise den SV Babelsberg am letzten Spieltag mit 6:0 ab.

Chemie hat nach dem Derby-Remis zehn Zähler auf dem Konto und steckt noch mittendrin in der Gefahrenzone. Mit einem Heimsieg könnte die punktgleiche Hertha etwas auf Abstand gehalten werden. Ein fitter Kühn in der Spitze, der dann möglicherweise wieder für die entscheidenden Tore sorgen könnte, wäre da natürlich hilfreich.

Titelfoto: IMAGO / Steinsiek.ch

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