CFC gegen Aufsteiger BFC Preußen: Kommt der Befreiungsschlag?
Chemnitz - Null-Punkte-Woche oder Befreiungsschlag? Nach den Niederlagen gegen den 1. FC Magdeburg II. (2:4) und bei Lok Leipzig (1:2) will der Chemnitzer FC am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen Aufsteiger BFC Preußen die Negativserie stoppen.
Alles in Kürze
- Chemnitzer FC will Negativserie stoppen
- Zwei Niederlagen in Folge gegen Magdeburg und Leipzig
- Trainer Duda fordert Haltung und Kampfgeist
- BFC Preußen ist zweiter Liga-Neuling im Stadion
- CFC muss ohne Niclas Erlbeck und Tom Baumgart auskommen

Erstmals unter Trainer Benjamin Duda (37), der seit fast einem Jahr im Amt ist, kassierten die Chemnitzer zwei Pleiten am Stück. "Es ist seine sehr dynamische, herausfordernde Situation", betont der Fußball-Lehrer. Er fordert vor dem dritten Spiel in der Englischen Woche von seinen Jungs: "Haltung zeigen, gerade machen und der Situation stellen."
In der Messestadt sah Duda nicht alle Spieler seiner Mannschaft am Maximum: "Gegen den BFC muss in Sachen Basics mehr kommen. Wir müssen mehr kämpfen und rennen als der Gegner. Wir haben klare Werte-Prinzipien, wollen das Herz auf dem Platz lassen. Das war bei Lok nicht so."
Nach Magdeburg stellt sich mit dem BFC Preußen der zweite Liga-Neuling im Stadion an der Gellertstraße vor. Duda: "Das ist kein gewöhnlicher Aufsteiger. In dieser Mannschaft steckt die Erfahrung von über 1300 Regionalliga-Spielen. Der Verein möchte in drei bis fünf Jahren in der dritten Liga ankommen."
Wie bereits in Leipzig muss der CFC-Coach auf Routinier Niclas Erlbeck (32, Erkältung) verzichten. Weiterhin fehlen Tom Baumgart (27) und Domenico Alberico (26, beide Reha). Grünes Licht gab Duda bei Kapitän Tobias Müller (32). Der Torschütze hatte gegen Lok das Spielfeld nach 67 Minuten humpelnd verlassen.
Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg