CFC-Profi Marx beendet Torflaute: "So kann es gern weitergehen"
Chemnitz - Jonas Marx (22) erwischte einen perfekten Start in die Regionalliga-Saison - mit dem Chemnitzer FC und persönlich. Drei Siege feierten die Chemnitzer an den ersten drei Spieltagen und erzielten zehn Tore. Allein vier gingen auf das Konto von Marx.
Seitdem herrschte Flaute. Siebenmal in Folge ging der 22 Jahre alte Mittelstürmer leer aus. Für die Tore bei den Himmelblauen sorgten andere.
Am vergangenen Spieltag beim 4:0-Erfolg gegen Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf schlug "Marxer" endlich wieder zu. Nach schöner Vorarbeit von Domenico Alberico (27) köpfte er in der 22. Minute zum vorentscheidenden 3:0 ein.
"Wir haben das Spiel in den ersten 30 Minuten klar beherrscht", meinte Marx mit Blick auf den Auftritt im Berliner Preußenstadion. Im vergangenen Spieljahr - seinem ersten beim CFC - kam er zu 31 Einsätzen und knipste fünfmal.
Diese Marke hat er nun bereits nach einem Drittel der Saison geknackt.
Marx und Berlinski puschen sich gegenseitig: "Macht Bock, und man gibt noch mehr Gas"
Marx: "Es wird in einer Stürmer-Karriere immer Phasen geben, wo man kein Tor erzielt. Umso glücklicher bin ich, dass es am Samstag funktioniert hat - mal wieder mit dem Kopf. So kann es gern weitergehen."
Im Sturmzentrum teilt er sich den Platz mit Ron Berlinski (32), der aktuell bei zwei Treffern steht und gegen Stahnsdorf von der Bank kam.
Auch weil sich beide Angreifer prächtig verstehen, hat Marx mit diesem Konkurrenzkampf überhaupt kein Problem: "Wir wissen, dass einer dem anderen im Nacken sitzt. Das ist extrem geil, weil wir uns gegenseitig puschen. Das macht einfach Bock, und man gibt noch mehr Gas."
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