CFC reist als Favorit nach Radebeul: Auf dieses Detail müssen die Chemnitzer achten

Chemnitz - Er war beim 4:0-Sieg des Chemnitzer FC gegen Aufsteiger Eintracht Stahnsdorf einer von drei Neuen in der Startelf: David Vogt (25). Der Mittelfeld-Stratege war einer der Besten auf dem Rasen.

David Vogt (25, vorne links), einer der Besten auf dem Rasen, war nur schwer vom Ball zu trennen.  © Marcus Hengst

Nach dem achten Saisonerfolg der Himmelblauen erklärte Vogt: "Die ersten 30 Minuten waren richtig gut von uns. Wir haben uns auch gleich mit drei Toren belohnt. Nach dem 3:0 haben wir etwas tiefer gestanden, auf Konter gesetzt. In der zweiten Halbzeit haben wir es abgezockt gemacht, gut verteidigt und das vierte Tor nachgelegt."

Der vierte Treffer war ein Geschenk von Eintracht-Torwart Linus Löffler (22). Der Keeper spielte den Ball aus dem eigenen Strafraum direkt vor die Füße von Vogt. Der Chemnitzer bediente den einlaufenden Maximilian Fesser (23), der für den 4:0-Endstand sorgte. Es war bereits das dritte Joker-Tor für den Neuzugang aus Bayreuth.

"Nach der schnellen 3:0-Führung war hier und da sicher bisschen die Luft raus", gestand Roman Eppendorfer (23) nach der Partie im ClubTV. Der Außenverteidiger war noch etwas gezeichnet vom 3:1-Sieg bei der BSG Chemie Leipzig eine Woche davor, als er einen Cut über dem linken Auge davontrug. 

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Dennoch stellte sich das Eigengewächs in den Dienst der Mannschaft, lieferte wie in den Wochen davor eine starke Leistung ab. Bezeichnend dafür die Balleroberung im Mittelkreis vor dem zweiten Treffer der Gäste.

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CFC-Spieler Eppendorfer über Match in Radebeul: "Wir spielen auf Kunstrasen"

Roman Eppendorfer (23, r., beim Kopfballduell) räumte in der Abwehr kompromisslos ab.  © Marcus Hengst

Eppendorfer hob die starke Defensivleistung der Chemnitzer hervor: "Wir haben uns wieder vor jeden Ball geworfen, gut verteidigt, die Null gehalten."

Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison kassierte die Mannschaft von Trainer Benjamin Duda (38) kein Gegentor.

Nach ein paar freien Tagen legen Eppendorfer & Co. den Fokus auf die dritte Runde im Landespokal. Am Sonntag geht’s zum Radebeuler BC. "Wir spielen auf Kunstrasen. Darauf müssen wir uns vom Kopf her einstellen", nannte der Abwehrmann ein wichtiges Detail.

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Die Aufgabe sollte aber auch auf dem ungewohnten Geläuf lösbar sein.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 11 36:11 27
2 Chemnitzer FC 11 25:5 26
3 Hallescher FC 11 18:9 22
4 BFC Dynamo 11 20:12 21
5 VSG Altglienicke 11 20:14 21
6 FC Erzgebirge Aue 11 20:16 21
7 FC Carl Zeiss Jena 11 19:10 19
8 Greifswalder FC 11 23:16 19
9 1. FC Lokomotive Leipzig 11 23:23 15
10 FSV Zwickau 11 13:17 15
11 1. FC Magdeburg II 11 20:23 13
12 SV Babelsberg 03 11 14:17 12
13 BFC Preussen 11 14:17 10
14 BSG Chemie Leipzig 11 12:17 9
15 Hertha BSC II 11 9:21 9
16 RSV Eintracht 1949 11 13:29 6
17 Tasmania Berlin 11 13:36 5
18 FSV 63 Luckenwalde 11 9:28 3

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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