CFC-Spieler Mensah überzeugt beim Startelf-Debüt als Vorbereiter: "Das ist meine Aufgabe!"

Chemnitz - Auf sein erstes Tor für den Chemnitzer FC muss Stephan Mensah (22) weiter warten. Mit zwei Assists hatte der 22-Jährige, der erstmals in der Startelf stand, dennoch großen Anteil am 4:2-Überraschungssieg beim Spitzenreiter Berliner AK 07.

Gutgelaunter, positiver Typ: Stephan Mensah (22) wird beim CFC noch für viel Spaß sorgen.
Gutgelaunter, positiver Typ: Stephan Mensah (22) wird beim CFC noch für viel Spaß sorgen.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Das ist meine Aufgabe als Außenspieler: Ins Eins-gegen-Eins gehen, präzise Flanken schlagen, meine Mitspieler in Szene setzen", betont der Neuzugang, der im Nachwuchsleistungszentrum des Karlsruher SC ausgebildet worden ist.

"Ich bin in Karlsruhe geboren, habe zehn Jahre für den KSC gespielt, war ,U19'-Kapitän. 2019 bin ich zum damaligen Drittligisten Unterhaching gewechselt, hatte dort meine Einsatzzeiten, verletzte mich später aber leider am Knie", berichtet Mensah, der zuletzt auf Leihbasis für Bayern-Regionalligist Rosenheim spielte.

Im Juli stellte sich der ehemalige Jugend-Nationalspieler in Chemnitz zum Probetraining vor und überzeugte. Sport-Geschäftsführer Marc Arnold (52) sagte damals: "Mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit wird uns Stephan im offensiven Drittel gefährlicher machen. Außerdem hat er einen starken Abschluss."

Mensah war überzeugt vom CFC-Sieg gegen Berlin

Auf den Außen in die direkten Duelle: Das ist eine der Stärken von Stephan Mensah (22, r.).
Auf den Außen in die direkten Duelle: Das ist eine der Stärken von Stephan Mensah (22, r.).  © Picture Point/Gabor Krieg

Nach zwei Partien im Landespokal und sechs Kurzzeit-Einsätzen in der Regionalliga stand Mensah in Berlin von Beginn an auf dem Platz und ersetzte auf der rechten Außenbahn den verletzten Max Roscher (19).

Nach wenigen Sekunden vergab Mensah eine Großchance, scheiterte an BAK-Keeper Luis Zwick (28). "Im Spiel hake ich das schnell ab", verrät der Youngster, der später den 1:1-Ausgleich von Furkan Kircicek vorbereitete und nach der Pause den Strafstoß, der zum 3:2 führte, herausholte.

"Wir sind nach beiden Gegentoren immer drangeblieben. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren werden", meint Mensah im Rückblick. Am Sonntag geht’s nach Babelsberg.

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"Das wird wie beim BAK ein intensives, packendes Spiel. Wir wollen mit der gleichen Mentalität und Intensität dagegenhalten", rechnet sich der Offensivmann in der Filmstadt erneut einiges aus.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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