CFC-Trainer Tiffert kracht mit Linienrichter zusammen: Nasenbeinbruch!

Chemnitz - Am Morgen nach der Nullnummer gegen Jena stand CFC-Trainer Christian Tiffert (41) wieder auf dem Platz. Das Nasenbein lädiert. Schmerzen im Kopf. Folgen seines Zusammenpralls mit dem Schiedsrichter-Assistenten Kai Kaltwaßer (30).

Bei einem Unfall mit dem Schiedsrichter-Assistenten hat sich CFC-Trainer Christian Tiffert (41) das Nasenbein gebrochen.
Bei einem Unfall mit dem Schiedsrichter-Assistenten hat sich CFC-Trainer Christian Tiffert (41) das Nasenbein gebrochen.  © Frank Kruczynski

"Wahrscheinlich bin ich der einzige Trainer im Profifußball, dem so etwas passiert", schmunzelte Tiffert. Sein Jenaer Kollege René Klingbeil (42) scherzte: "Als Trainer lebst du gefährlich. Es gibt Dinge, die gibt’s gar nicht."

Tiffert hatte in der ersten Halbzeit seine Coachingzone verlassen. Kaltwaßer lief an der Seitenlinie rückwärts und krachte mit dem Hinterkopf an des Trainers Nase, die sofort blutete.

Auch Neuzugang Davis Smith (25) musste in seinem ersten Pflichtspiel diese schmerzhafte Erfahrung machen. Der US-Amerikaner klärte nach einem Eckball mit dem Kopf in der unteren Etage und bekam die Fußspitze seines Gegenspielers auf die Nase. Nach einigen Minuten Behandlungspause kehrte Smith aufs Spielfeld zurück.

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Die Blessuren waren angesichts des couragierten Auftritts der neu formierten Himmelblauen schnell vergessen.

CFC-Coach Christian Tiffert mit "Stöpsel" in der Nase nach dem Zusammenprall mit Schiri-Assistent Kai Kaltwaßer (30,r.).
CFC-Coach Christian Tiffert mit "Stöpsel" in der Nase nach dem Zusammenprall mit Schiri-Assistent Kai Kaltwaßer (30,r.).  © imago/Kruczynski
Die Jenaer Abwehr mit Keeper Kevin Kunz (31) rettet hier bei der Chance von Tobias Müller (30).
Die Jenaer Abwehr mit Keeper Kevin Kunz (31) rettet hier bei der Chance von Tobias Müller (30).  © picture point/Sven Sonntag

Coach Tiffert war mit seiner Mannschaft zufrieden

Die Himmelblauen bedankten sich nach dem Spiel bei ihren Fans für die Unterstützung.
Die Himmelblauen bedankten sich nach dem Spiel bei ihren Fans für die Unterstützung.  © picture point/Sven Sonntag

Vor 6112 begeisterten Zuschauern, die ordentlich Stimmung machten, brachte der CFC die Thüringer an den Rand einer Niederlage.

Das von vielen Regionalliga-Trainern als Meisterschaftsfavorit auserkorene Klingbeil-Team konnte sich bei Keeper Kevin Kunz (31) bedanken, dass der Klassiker mit einem 0:0 zu Ende ging. Der 31-Jährige, der zwischen 2016 und 2018 fast 100-mal im CFC-Tor stand, machte mehrere gute Chancen zunichte.

Tiffert war zufrieden, sprach von einem gerechten Unentschieden. "Wir haben eine neue Chemnitzer Mannschaft gesehen, die aus meiner Sicht sehr erfrischend, sehr agil und präsent in den Zweikämpfen war. Meine Jungs haben sich gewehrt und all die Themen sehr gut umgesetzt, die wir ihnen mitgegeben haben."

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Eine Botschaft war Tiffert am Ende seiner Einschätzung noch wichtig: "Bitte nicht in Euphorie verfallen!"

Titelfoto: Frank Kruczynski

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