Die Himmelblauen fahren mit frischen Kräften zum Ost-Klassiker

Chemnitz - Effizienz lautet das Lösungswort, wenn der CFC am Sonntag, 16 Uhr, zum Ostklassiker beim defensivstarken FC Carl Zeiss Jena antritt.

Ex-CFC-Keeper Kevin Kunz (31) steht mittlerweile für den FC Carl Zeiss Jena im Tor.
Ex-CFC-Keeper Kevin Kunz (31) steht mittlerweile für den FC Carl Zeiss Jena im Tor.  © Picture Point / Sven Sonntag

Im Hinspiel klappte die Chancenverwertung hervorragend. Die Himmelblauen feierten einen eindrucksvollen 4:0-Sieg.

"Wir waren an dem Tag sehr gut, haben kaum Chancen zugelassen, konnten die Geschwindigkeit von Maximilian Krauß auffangen und wir waren effizient", erinnert sich Trainer Christian Tiffert (41) gern an den Flutlicht-Abend Ende November.

Aber Vorsicht! Vor heimischer Kulisse sind die Thüringer eine Macht. Seit März 2022 haben sie im eigenen Stadion nicht mehr verloren. In den vergangenen 14 Spielen musste Ex-CFC-Torhüter Kevin Kunz (31) nur sechsmal hinter sich greifen.

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"Ich habe meiner Mannschaft nach der körperlich und mental sehr anstrengenden Woche zwei Tage freigegeben. Am Mittwoch sind wir mit einer Doppeleinheit gestartet", berichtete Tiffert: "Die Jungs sind zu Kräften gekommen. Man spürt die Vorfreude auf das Jena-Duell."

Positive Worte von CFC-Coach über den Gegner aus Jena

Aus den Co-Trainern sind inzwischen Cheftrainer geworden: René Klingbeil (42, l.) und Christian Tiffert (41).
Aus den Co-Trainern sind inzwischen Cheftrainer geworden: René Klingbeil (42, l.) und Christian Tiffert (41).  © Picture Point/Roger Petzsche

Für den Chefcoach ist der FCC eine eingespielte Topmannschaft. "Sie haben sehr gute Abläufe, ein ballsicheres Mittelfeld, treffsichere Offensivkräfte und mit Kunz einen sehr guten, erfahrenen Torhüter", lobte Tiffert.

Durchweg positive Worte fand er auch für seinen Trainerkollegen. René Klingbeil (42) stieg Mitte Dezember vom Co- zum Cheftrainer auf. Der ehemalige Bundesliga- und Zweitligaprofi (u.a. Hamburger SV und FC Erzgebirge Aue) ist damit den gleichen Weg wie Tiffert gegangen, der seit März des vergangenen Jahres beim CFC in der Verantwortung steht.

"Auf dem Spielfeld sind wir uns früher vielleicht zwei-, dreimal begegnet. Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir uns immer häufiger gesehen. René ist ein sehr angenehmer Kollege. Ich habe ihm per Whatsapp auch gratuliert, als er im Dezember Cheftrainer in Jena geworden ist", verriet Tiffert.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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