Ein Eigen- und ein Gegentor in Radebeul! CFC zieht souverän ins Landespokal-Achtelfinale ein

Radebeul - Pflichtaufgabe souverän gelöst! Der Chemnitzer FC steht nach dem 4:1 (3:1)-Sieg am Sonntag beim drei Klassen tiefer spielenden Radebeuler BC im Achtelfinale des sächsischen Landespokals.

Domenico Alberico (27, Mitte) Alberico packte früh einen drauf, traf zum 2:0 für die Chemnitzer.  © Picture Point / Roger Petzsche

Eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen Regionalliga-Spitzenreiter Rot-Weiß Erfurt gönnte Trainer Benjamin Duda einigen Stammkräften eine Spielpause. In der Startelf fehlten unter anderem Kapitän Andreas Geipl, Jan Löhmannsröben, Ken Tchouangue und Top-Torjäger Jonas Marx.

Die Gastgeber, als klarer Außenseiter in die Partie gegangen, wollten vor 1560 Zuschauern im Weinbergstadion möglichst lange die Null halten. Das schafften sie nicht.

In der 4. Minute traf David Vogt den Pfosten. Von dort aus sprang der Ball ins Gesicht von Albert Schwärzel. Der Verteidiger lenkte die Kugel unglücklich ins eigene Tor.  

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Das frühe 1:0 spielte den Himmelblauen natürlich in die Karten. Sie kontrollierten Ball und Gegner und erspielten sich einige Tormöglichkeiten. Es dauerte nicht lange, da klingelte es zum zweiten Mal. Nach Vorarbeit von Ron Berlinski schob Domenico Alberico ein (16.).

Für das 3:0 sorgte Aaron Mensah, einer von sechs Neuen in der Chemnitzer Startelf, mit seinem Schuss ins kurze Eck (28.). Im Gegenzug trafen auch die Gastgeber. Leon Trier tauchte frei vor Schlussmann David Wunsch auf und verkürzte auf 1:3 (29.).

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Chemnitzer Biven trifft aus 25 Metern

1560 Zuschauer wollten sich das Duell nicht entgehen lassen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Pokalduell. Nach einer Stunde Spielzeit brachte Duda frische Kräfte. Unter ihnen war Maximilian Fesser. Der Außenstürmer brachte neuen Schwung in die Offensive.

In der 72. Minute legte Fesser für Berlinski auf. Der Pfosten verhinderte das 4:1. Das fiel kurz vor Spielende. Samuel Biven fasste sich fünf Minuten nach seiner Einwechslung ein Herz. Der US-Amerikaner zog aus rund 25 Metern ab. Den Ball schlug unhaltbar ein (88.).

Die Chemnitzer und ihre Anhänger fiebern nun dem Heimspiel gegen Erfurt entgegen. Mit einem Sieg am 11. Oktober kann das Duda-Team die Tabellenspitze erobern.

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