Ohne Druck ins Topspiel gegen Erfurt! CFC-Sportchef Löwe: "Es ist nicht das entscheidende Spiel"

Chemnitz - Spielt der CFC am Sonntag gegen Spitzenreiter Rot-Weiß Erfurt vor einer Rekordkulisse? 13.101 Zuschauer kamen zum Heimspiel gegen Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue (3:1).

Der Saisonrekord liegt bei 13.101 Zuschauern aus dem Spiel gegen Aue. Kann das der CFC am Sonntag im Topspiel gegen Erfurt überbieten? Bisher sind 11.000 Karten verkauft.  © Frank Kruczynski

Für das Traditionsduell mit den Thüringern sind bereits über 11.000 Tickets weg. "Wir freuen uns. Solche Spitzenspiele haben wir uns alle in den vergangenen Jahren immer gewünscht", sagt Sportdirektor Chris Löwe (37).

Auf der Mitgliederversammlung im Frühjahr ergriff der ehemalige Bundesligaprofi das Mikrofon und versprach den Fans, im Sommer eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen.

Löwe hat Wort gehalten. In enger Abstimmung mit Chefcoach Benjamin Duda (38) holte er unter anderem Jan Löhmannsröben (35), Dennis Slamar (32), Andreas Geipl (34) und Ron Berlinski (32) nach Chemnitz. Alle über 30 Jahre und mit einer geballten Ladung Fußball-Erfahrung gesegnet.

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"Wir haben an einigen Stellschrauben gedreht und das getan, was wir tun konnten. Am Ende gehört auch immer eine Portion Glück dazu, dass die Ideen, die man hat, zu 100 Prozent aufgehen, dass sich die Spieler untereinander gut verstehen und harmonieren", sagt Löwe.

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Routiniers liefern konstant ab

Löwen-Freude: CFC-Sportchef Chris Löwe und das CFC‑Maskottchen fiebern dem Spitzenspiel entgegen.  © picture point/Sven Sonntag

Geipl & Co. liefern an den Spieltagen konstant stark und zuverlässig ab. Und sie marschieren im Training vorweg. "Die Routiniers waren das entscheidende Puzzleteil dafür, dass wir nach elf Spieltagen mit 26 Punkten dort oben stehen", weiß Löwe heute.

Den Aufstieg ruft in Chemnitz keiner aus. Im Gegenteil. Demut ist angesagt. Und Respekt. Vor jedem Gegner. Egal, ob der tief im Tabellenkeller steht oder wie Erfurt an der Tabellenspitze.

"Rot-Weiß hat eine extreme Qualität in der Offensive. Ihr Umschaltspiel ist das Beste, was die Nordost-Staffel zu bieten hat", erklärt Löwe. Erst fünf Gegentore hat das Duda-Team kassiert. Das gibt Selbstvertrauen für die Aufgabe gegen die Erfurter, die im März in Chemnitz 4:0 siegten. Löwe: "Wir werden eine Topleistung brauchen."

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Gewinnen die Himmelblauen, stehen sie auf Platz eins. Erhöht das den Druck für die Mannschaft?

"Druck gibt es nicht", sagt Löwe. Denn: "Anders als in den vergangenen Jahren ist das nicht das eine entscheidende Spiel, in dem es darum geht, die Saison zu retten. Am Sonntag wird keine Vorentscheidung fallen. Am 12. Spieltag ist noch keiner Meister geworden."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 11 36:11 27
2 Chemnitzer FC 11 25:5 26
3 Hallescher FC 11 18:9 22
4 BFC Dynamo 11 20:12 21
5 VSG Altglienicke 11 20:14 21
6 FC Erzgebirge Aue 11 20:16 21
7 FC Carl Zeiss Jena 11 19:10 19
8 Greifswalder FC 11 23:16 19
9 1. FC Lokomotive Leipzig 11 23:23 15
10 FSV Zwickau 11 13:17 15
11 1. FC Magdeburg II 11 20:23 13
12 SV Babelsberg 03 11 14:17 12
13 BFC Preussen 11 14:17 10
14 BSG Chemie Leipzig 11 12:17 9
15 Hertha BSC II 11 9:21 9
16 RSV Eintracht 1949 11 13:29 6
17 Tasmania Berlin 11 13:36 5
18 FSV 63 Luckenwalde 11 9:28 3

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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