Peinlich-Aue fliegt aus Sachsenpokal! FSV und CFC locker weiter

Radebeul/Eilenburg - Dicke Überraschung im Landespokal! Titelverteidiger Erzgebirge Aue verlor sein Spiel in der 3. Runde am Sonntag beim Oberligisten FC Eilenburg mit 2:3. Die beiden anderen westsächsischen Regionalligisten gaben sich keine Blöße. Zwickau gewann am Samstag bei Wacker Leuben mit 7:0, Chemnitz in Radebeul mit 4:1.

In Eilenburg jubelte aus Auer-Sicht der falsche FCE. Das aber völlig verdient.  © Picture Point/Gabor Krieg

Ohne die Leistung der Eilenburger schmälern zu wollen: Das war peinlich, FC Erzgebirge! Ohne fünf geschonte Stammspieler, Mumm, Tempo, Wille und Lust gewinnst du keinen Blumentopf, erst recht nicht bei einem starken Oberligisten.

Der ging früh durch Tom Weiß in Führung (15.) und bestimmte die Partie. Zwar konnte Tim Maciejewski (27.) ausgleichen, aber das war es auch schon. Als Bastian Strietzel, er hing schon beim 0:1 mit drin, Eilenburgs Alexander Vogel im Strafraum foulte, gab es Elfer, den Vogel (80.) verwandelte.

Dem nicht genug gab es acht Minuten später den zweiten Elfer nach Foul von Patrick Kapp. Diesmal traf Weiß. Strietzels Anschluss (90.+3) kam zu spät.

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FSV Zwickau und Chemnitzer FC ohne große Mühe

CFC-Spieler Domenico Alberico (27) legte den Ball an Radebeuls Keeper Jeremy Quintero Rivas (26) vorbei, doch der fuhr das Bein noch aus. Alberico überwand ihn dennoch einmal - zum 2:0.  © Picture Point/Roger Petzsche

Der FSV spielte am Tag der Deutschen Einheit vor 2150 Zuschauern in Leuben souverän. "Mich freut, dass wir über weite Strecken des Spiels sehr seriös und konzentriert aufgetreten sind", lobte Sportdirektor Robin Lenk.

Tim Hannemann (3.), Randolf Riesen (15.) und Nick Breitenbücher (40.) trafen vor der Pause, Lucas Albert (50./54.), Edgar Kaizer (56.) und erneut Hannemann (65.) danach.

CFC-Trainer Benjamin Duda war am Sonntag in Radebeul mit seinen Jungs zufrieden: "Im Pokal zählt das Ergebnis. Wir sind der Favoritenrolle souverän gerecht geworden." Das ungleiche Duell war nach einer halben Stunde entschieden. Albert Schwärzel (4.) brachte den Regionalligisten mit einem unglücklichen Eigentor früh auf die Siegerstraße.

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Domenico Alberico (16.) und Aaron Mensah (28.) erhöhten. Leon Trier verkürzte im Gegenzug auf 1:3 (29.). Der kurz zuvor eingewechselte Samuel Biven (88.) sorgte vor 1560 Zuschauern mit einem 25-Meter-Schuss für den 4:1-Endstand.

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