Platz eins nach zwölf Spielen: CFC-Torjäger Ron Berlinski verrät das Erfolgsrezept
Chemnitz - Auf diesen Treffer musste er lange warten! Stürmer Ron Berlinski (32) vom Chemnitzer FC beendete im Spitzenspiel gegen Rot-Weiß Erfurt mit seinem Treffer zum alles entscheidenden 3:1-Endstand seine wochenlange Torflaute.
Als die Thüringer in der Nachspielzeit alles nach vorn warfen, setzten die Himmelblauen zum Konter an. Tobias Stockinger (26), wie Berlinski in der 73. Minute eingewechselt, schickte mit seinem Diagonalpass Aaron Mensah (19) auf die Reise.
Der 19-Jährige, keine fünf Minuten auf dem Platz, spielte den Ball perfekt in den Lauf von Berlinski. Der Routinier ließ Lorenz Otto (25) im Gästetor keine Chance.
Anschließend kannte der Jubel keine Grenzen. Die komplette Chemnitzer Bank sprang auf, lief aufs Spielfeld, feierte den Torschützen und den Vorlagengeber.
"Wir waren meiner Meinung nach über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Erfurt hatte zwei, drei Torschüsse im gesamten Spiel", sprach Berlinski von einer starken Teamleistung und einem verdienten Heimsieg.
"Tabellenplatz eins können wir 48 Stunden genießen. Ab Mittwoch werden wir hart weiterarbeiten", kündigte Berlinski an. Zuletzt hatte er am 25. August beim 2:0-Auswärtssieg gegen Lok Leipzig getroffen. Gegen Erfurt feierte der 32-Jährige sein drittes Saisontor.
CFC-Stürmer Berlinski über seine Mannschaft: "So eine homogene Truppe ist selten im Hochleistungssport"
"Mein erstes Tor vor heimischer Kulisse, und dann auch noch so ein wichtiges", freute sich der Angreifer und lobte den Vorlagengeber: "80 Prozent gehen auf Aaron, der mich freispielt. Das ist auch nicht selbstverständlich. Das zeigt, was wir für eine geile Truppe sind."
Berlinski kam im Sommer von den Offenbacher Kickers nach Chemnitz. Wie alle Neuzugänge hat er sich schnell und perfekt eingelebt.
Was zeichnet die Mannschaft aus? "Das, was man nicht so auf dem Platz sieht. Welches Klima in der Kabine herrscht. Dass jeder mit jedem sehr gut klarkommt, jeder dem anderen alles gönnt", erklärte der Mittelstürmer.
Und weiter: "Ich glaube, so eine homogene Truppe ist selten im Hochleistungssport. Das macht ein Stück weit unseren Erfolg aus, dass wir zusammen in eine Richtung gehen und alle an einem Strang ziehen."
Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg
