Verhärtung im Oberschenkel: Droht CFC-Verteidiger Löhmannsröben eine längere Pause?

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Chemnitz - Mit riesigem Applaus verließ Jan Löhmannsröben (35) vom Chemnitzer FC am Samstag in der heißen Derby-Schlussphase den Rasen. Der Innenverteidiger war beim 3:1-Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue einer der Besten auf dem Platz.

Jan Löhmannsröben (35) gehörte beim Derby zu den besten Spielern auf dem Rasen, musste aber in der 84. Minute ausgewechselt werden.
Jan Löhmannsröben (35) gehörte beim Derby zu den besten Spielern auf dem Rasen, musste aber in der 84. Minute ausgewechselt werden.  © Picture Point/Gabor Krieg

Schon in der 57. Minute fasste sich der 35 Jahre alte Routinier nach einem Zweikampf erstmals an den linken hinteren Oberschenkel. "Löh" biss auf die Zähne, kämpfte sich bis zur 84. Minute durch.

Dann ließ er sich auswechseln und wurde durch Justin Gröger (23) ersetzt.

Droht Löhmannsröben, der momentan individuell trainiert, eine längere Pause? Am Wochenende ist in der Regionalliga Nordost glücklicherweise spielfrei. Die nächste Hammer-Aufgabe wartet auf die Himmelblauen am Dienstagabend beim Meister 1. FC Lok Leipzig.

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"Eine schwerwiegende Verletzung kann ich ausschließen", gibt Trainer Benjamin Duda (38) Entwarnung:

"Jan hatte im Derby eine Verhärtung im hinteren Oberschenkel bemerkt. Wir haben im Team die klare Absprache: Sobald jemand eine Verletzung bemerkt oder jemand mit Gelb vorbelastet ist - wie Tobias Stockinger am Samstag gegen Aue -, reagieren wir früher als vielleicht noch in der vergangenen Saison, weil wir unseren Kader in der Qualität verbreitert und verstärkt haben."  

Lob für Justin Gröger

Justin Gröger (23) bekam Lob vom Trainer. (Archivfoto)
Justin Gröger (23) bekam Lob vom Trainer. (Archivfoto)  © Picture Point/ Gabor Krieg

Entwarnung bei Löhmannsröben und ein dickes Lob für den Mann, der ihn ersetzte! Duda:

"Justin Gröger kam in der Schlussphase rein. Beim Stand von 2:1 eine ganz eklige Situation, als Innenverteidiger eingewechselt zu werden. Das hat Seltenheitswert. Wie Justin das dann ganz stabil und sehr mannschaftsdienlich verteidigt hat, war aller Ehren wert."

Gröger kam im Sommer vom Nord-Regionalligisten Bremer SV. Dort erzielte er in den vergangenen beiden Spielzeiten in 77 Einsätzen acht Tore. Für Optik Rathenow und Chemie Leipzig stand er auch schon 41-mal in der Nordost-Staffel auf dem Platz.

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Am Mittwochabend wird Gröger erneut dabei sein. Ab 19 Uhr steigt im Stadion an der Gellertstraße der freundschaftliche Vergleich mit dem Oberligisten VfB Glauchau. Duda wird verstärkt auf den Anschlusskader setzen:

"Wir wollen diesen Test nutzen, um alle Jungs im Spielrhythmus zu halten."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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