Drei Spieler im Visier: So soll die Baustelle in der Eintracht-Abwehr aufgehoben werden

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Frankfurt am Main - Noch erinnert die Saisonplanung bei Eintracht Frankfurt an eine Großbaustelle, die niemals rechtzeitig fertig werden kann; auch weil beständig neue Baumaßnahmen notwendig werden.

Mit so vielen Baustellen im Kader dürfte Trainer Adi Hütter (56) bei seinem Amtsantritt nicht gerechnet haben.
Mit so vielen Baustellen im Kader dürfte Trainer Adi Hütter (56) bei seinem Amtsantritt nicht gerechnet haben.  © Florian Wiegand/dpa

Hatte eben noch die Suche nach einem weiteren Mittelstürmer höchste Priorität, so brennt es spätestens seit dem peinlichen 0:7 beim FC Brentford wieder lichterloh auf der Torwart-Position und auch in der Innenverteidigung geht den Adlerträgern das Personal aus.

Was eine neue Nummer eins angeht, so scheint eine Verpflichtung von Freiburgs Noah Atubolu (24) weiterhin im Bereich des Möglichen zu liegen und auch für die Innenverteidigung soll Sportvorstand Markus Krösche (45) drei Kandidaten auf dem Schirm haben.

Laut "Bild" sind dies der deutsche Nationalspieler Thilo Kehrer (29) von der AS Monaco, Diogo Leite (27), dessen Vertrag wegen seiner Wechselabsichten von Union Berlin im vergangenen Sommer nicht mehr verlängert wurde, und der frühere Schalker und Gladbacher Ko Itakura (29), der zurzeit bei Ajax Amsterdam unter Vertrag steht.

Union Berlin hatte den Vertrag mit dem wechselwilligen Diogo Leite (27) im vergangenen Sommer im gegenseitigen Einverständnis nicht verlängert.
Union Berlin hatte den Vertrag mit dem wechselwilligen Diogo Leite (27) im vergangenen Sommer im gegenseitigen Einverständnis nicht verlängert.  © Soeren Stacht/dpa
Auch Ko Itakura (29, r.) würde dem gesuchten Profil entsprechen, soll sich aber mit Borussia Mönchengladbach über eine Rückkehr weitgehend einig sein.
Auch Ko Itakura (29, r.) würde dem gesuchten Profil entsprechen, soll sich aber mit Borussia Mönchengladbach über eine Rückkehr weitgehend einig sein.  © David Inderlied/dpa

Profi mit viel Bundesliga-Erfahrung gesucht, der sofort weiterhelfen kann

Adi Hütter holte Thilo Kehrer (29, r.) 2024 zur AS Monaco, hält also sehr viel von ihm. Allerdings besitzt der deutsche Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2028.
Adi Hütter holte Thilo Kehrer (29, r.) 2024 zur AS Monaco, hält also sehr viel von ihm. Allerdings besitzt der deutsche Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2028.  © Massimo Paolone/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Nötig wird die Verpflichtung eines erfahrenen Innenverteidigers, da von den etatmäßigen Spielern keiner wirklich fit ist.

Kapitän Robin Koch (30) musste gegen Brentford mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden, Nnamdi Collins (22) laboriert seit Wochen an Rückenproblemen, ein Verbleib von Arthur Theate (26) ist weiterhin ungewiss und Neuzugang Otávio (20) ist einfach noch nicht so weit.

Ein neuer Mann muss also der SGE sofort weiterhelfen, sollte sich in der Bundesliga auskennen, was auf alle drei Kandidaten zutrifft.

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Allerdings soll Itakura kurz vor einer Rückkehr zu Mönchengladbach stehen. Diogo Leite käme zwar ohne Ablöse, soll sich aber ein recht üppiges Gehalt vorstellen und auch bereits einige Angebote auf dem Tisch liegen haben.

Der Favorit von Eintracht-Coach Adi Hütter soll Thilo Kehrer sein, den er als damaliger Trainer der AS Monaco 2024 von West Ham ins Fürstentum geholt hatte.

Dort ist der 29-Jährige Stammspieler und besitzt noch einen Vertrag bis 2028. Eine Ablösesumme würde also fällig werden. Kehrers Marktwert laut "Transfermarkt.de" liegt bei zwölf Millionen Euro.

Titelfoto: Bild-Montage: Florian Wiegad/dpa, Soeren Stache/dpa, David Inderlied/dpa, Massimo Paolone/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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