Frankfurt am Main - Bahnt sich bei Eintracht Frankfurt ein echter Paukenschlag an? Trotz des erlösenden 1:0-Heimsiegs gegen den 1. FC Köln steht Sportvorstand Markus Krösche (46) offenbar vor dem Abschied. Hinter den Kulissen werden bereits mögliche Nachfolger gehandelt.
Wie die "Bild" berichtet, rechnen selbst führende Verantwortliche des Bundesligisten nicht mehr mit einer langfristigen Zukunft des 46-Jährigen am Main. Demnach ist sogar fraglich, ob Krösche das anstehende Winter-Transferfenster noch verantworten wird.
Dabei hatte Eintracht-Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck (55) ursprünglich eine Verlängerung des bis 2028 laufenden Vertrags angestrebt. Daraus wird nun offenbar nichts.
Bei der Mitgliederversammlung am Montag könnte Beck die Anhänger bereits vorsichtig auf einen bevorstehenden Wechsel einstimmen.
Laut "Bild" beschäftigen sich die Frankfurter längst mit potenziellen Nachfolgern. Als Kandidaten gelten unter anderem Nürnbergs Joti Chatzialexiou (50) und Christoph Spycher (48) von den Young Boys Bern.
Auch eine Rückkehr der beiden ehemaligen Eintracht-Verantwortlichen Pirmin Schwegler (39) und Fredi Bobic (54) soll zumindest diskutiert werden. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.
Eintracht Frankfurt will sich sportlich neu ausrichten
Mit einem möglichen Krösche-Abschied könnte zudem eine strategische Neuausrichtung einhergehen. Statt kostspieliger Talenttransfers soll künftig verstärkt der eigene Nachwuchs im Mittelpunkt stehen.
Sportlich wollen die Hessen zukünftig wieder mehr Wert auf Stabilität legen.