Frankfurt am Main/Paderborn - Bei dem Eintracht-Fan, der sich am Rande Spiel der Frankfurter beim SC Paderborn (2:2) durch einen Sturz schwer verletzte, gibt es Entwarnung.
"Der Zustand des Fans ist stabil. Wir wünschen gute Besserung", teilte der hessische Bundesligist über den Kurznachrichtendienst "X" mit.
Und "Bild" berichtet, dass sich der Mann nach den bisherigen Untersuchungen in einer Paderborner Klinik Knochenbrüche zugezogen habe, aber keine inneren Verletzungen oder etwas ähnlich Schweres.
Je nachdem, was weitere Untersuchungen am Montag ergeben würden, könnte der Verletzte bald wieder nach Hause.
Der Mann sei sehr bekannt in der Frankfurter Szene. Die Verantwortlichen der Eintracht stünden zudem im engen Kontakt mit dem Verletzten und seiner Frau, die sich ebenfalls im Stadion befunden hatte.
Dort soll der Fan bei einer Kletteraktion zwischen Steh- und Sitzplatzbereich in der Home-Deluxe-Arena den Halt verloren und etwa dreieinhalb Meter in die Tiefe gestürzt sein.
Großer Dank von Eintracht Frankfurt an die Verantwortlichen des SC Paderborn
Zunächst wurde das Schlimmste angenommen, auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Aber schon in der Pause hatte es geheißen, der Mann sei ansprechbar und in einem Rettungswagen auf den Weg in ein Krankenhaus.
Während des gesamten Spiels hatten die Fanlager beider Klubs auf die Anfeuerung ihrer Teams verzichtet. Auch der Stadionsprecher hatte darum gebeten, "den Stimmungsbogen heute gesenkt zu lassen".
Auf "X" bedankte sich Eintracht Frankfurt bei den Fans "sowie beim Krisenmanagement aller Verantwortlichen auf Paderborner Seite für den guten und respektvollen Umgang zum medizinischen Notfall im Gästeblock."
Die an sich sehr unterhaltsame Partie war durch die tragischen Ereignisse in den Hintergrund geraten.
So hatte Paderborn einen 0:1-Rückstand zunächst gedreht. Mit der letzten Aktion vor dem Abpfiff sorgte Frankfurts Jonathan Burkardt per Hacke für den Schlusspunkt
Tabelle 1. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Bayern München | 9 | 29:9 | 21 | |
| 2 |
|
Borussia Dortmund | 9 | 16:7 | 21 | |
| 3 |
|
RB Leipzig | 9 | 27:13 | 18 | |
| 4 |
|
SC Freiburg | 8 | 18:10 | 16 | |
| 5 |
|
Bayer 04 Leverkusen | 9 | 19:16 | 16 | |
| 6 |
|
SV Werder Bremen | 9 | 17:15 | 15 | |
| 7 |
|
SV 07 Elversberg | 9 | 17:18 | 13 | |
| 8 |
|
VfB Stuttgart | 9 | 15:15 | 12 | |
| 9 |
|
Eintracht Frankfurt | 9 | 15:20 | 12 | |
| 10 |
|
Hamburger SV | 9 | 10:20 | 12 | |
| 11 |
|
1. FSV Mainz 05 | 9 | 18:19 | 10 | |
| 12 |
|
SC Paderborn 07 | 9 | 8:11 | 10 | |
| 13 |
|
FC Augsburg | 9 | 20:20 | 9 | |
| 14 |
|
TSG 1899 Hoffenheim | 8 | 14:16 | 9 | |
| 15 |
|
1. FC Köln | 9 | 9:13 | 9 | |
| 16 |
|
1. FC Union Berlin | 8 | 7:19 | 7 | |
| 17 |
|
FC Schalke 04 | 8 | 4:9 | 6 | |
| 18 |
|
Borussia Mönchengladbach | 9 | 12:25 | 4 | |
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.