Von Patrick Reichardt
Frankfurt am Main - Was war da denn los? Die Pressekonferenz mit Eintracht-Trainer Adi Hütter (56) hatte kaum begonnen, da war sie schon wieder vorbei. Das passierte kurz vor Mitternacht in der Frankfurter Arena.
Hütter musste zunächst noch einfach herzlich lachen, als in den Kellerräumen des Waldstadions immer wieder eine schrille Alarmsirene erklang.
"Sehr geehrte Damen und Herren, wegen einer technischen Störung in unserem Hause bitten wir Sie, das Gebäude zügig zu verlassen", hieß es nach der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln in den Katakomben. Kurze Zeit später räumte der Österreicher dann auch das Podium.
Hütter war nach dem 1:0-Sieg seiner Mannschaft kaum mit seinem Eingangsstatement und einem Sonderlob für Kapitän Robin Koch (30) fertig, da fand die Pressekonferenz ein jähes Ende.
Kölns Cheftrainer René Wagner (38) war einige Minuten früher vor die Medien getreten und hatte die Fragen der Journalisten bereits beantwortet.
Alarm im Waldstadion endet nach etwa 15 Minuten
Die schrillen Töne inklusive der Ansagen in deutscher und englischer Sprache waren über mehrere Minuten in Dauerschleife zu hören. Welche Störung den Alarm und die Räumung des Stadioninnenraums ausgelöst hatte, war zunächst nicht klar.
Ein vor der Arena vorgefahrenes Feuerwehrauto sowie mehrere Krankenwagen fuhren mit Blaulicht vor den Eingang, waren aber ein paar Minuten später nicht mehr zu sehen. Nach knapp 15 Minuten endete das schrille Alarmsignal.