Einladung da! Cottbus-Juwel könnte bald Nationalspieler werden

Cottbus/Berlin - Geht sein Stern bald auch am internationalen Fußballhimmel auf? Hertha-Leihspieler Lukas Michelbrink (20) – aktuell in Diensten von Energie Cottbus – hat eine Einladung für die A-Nationalelf Litauens erhalten.

Für die U21 Litauens lief Lukas Michelbrink (20, r.) schon viermal auf. Gibt er Ende März sein Debüt für die A-Nationalelf?
Für die U21 Litauens lief Lukas Michelbrink (20, r.) schon viermal auf. Gibt er Ende März sein Debüt für die A-Nationalelf?  © IMAGO / Orange Pictures

Demnach wird der Mittelfeldstratege am 26. und 29. März in den Freundschaftsspielen gegen Moldawien und Georgien zum ersten Mal im Aufgebot stehen.

Cottbus-Coach Pele Wollitz (60) gratuliert: "Ich denke, für ein A-Länderspiel nominiert zu werden, ist was Besonderes. Er hat sich noch mal ausdrücklich bedankt bei uns, dass wir ihn dabei begleitet haben."

Michelbrink, in Berlin geboren und Sohn einer Litauerin, hat bis dato vier Länderspiele für die U21 absolviert. Jetzt folgt der nächste Schritt. Wollitz: "Ich sag', das hat er sich selber verdient, erspielt und erarbeitet."

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Schon jetzt ist die Lausitz-Leihe die erhoffte "Win-Win-Win-Situation", wie Energies Kaderplaner Maniyel Nergiz (42) bei der Verpflichtung im Sommer 2025 skizzierte.

Der 20-Jährige zählt zu den Durchstartern der 3. Liga, kommt als Rookie auf 21 Liga-Partien, obwohl er den Saisonstart mit einer Sprunggelenksverletzung verpasste.

Hertha BSC bekommt im Sommer einen reiferen Spieler von Energie Cottbus zurück

Der Mittelfeldstratege (r.) lieferte zuletzt im Ostderby gegen Hansa Rostock – trotz Gelb-Roter Karte – eine starke Leistung ab.
Der Mittelfeldstratege (r.) lieferte zuletzt im Ostderby gegen Hansa Rostock – trotz Gelb-Roter Karte – eine starke Leistung ab.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Neben vier Torvorlagen besticht Michelbrink mit Spielintelligenz und Passqualität im Mittelfeldzentrum, übernimmt trotz jungen Jahren viel Verantwortung.

"Lukas ist ein hochtalentierter Spieler, der im Nachwuchsleitungszentrum bei Hertha BSC eine der besten Ausbildungen deutschlandweit genießen durfte. Wir sind fest davon überzeugt, dass er uns mit Unbekümmertheit sowie seiner fußballerischen Qualität weiterhelfen kann", prophezeite Wollitz vor neun Monaten.

Die Idee ging auf. Energie kratzt dank Michelbrink an der 2. Bundesliga, und Hertha bekommt zur neuen Saison einen gereiften Spieler zurück, der sich dann wahrscheinlich Nationalspieler nennen darf.

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Er wäre neben Marton Dárdai (24) der zweite Herthaner dieser Art im Kader, beide gehen aus der Nachwuchsschule der Alten Damen hervor.

Der letzte aktive A-Nationalspieler, der in Cottbus spielte, war in der Corona-Saison 2020/21 Last-Minute-Flop Yanik Frick (heute 27). Der Liechtensteiner beendete im Sommer 2023 seine Karriere.

Titelfoto: IMAGO / Orange Pictures

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