Transfer-Ernüchterung bei Energie? Nur noch 48 Stunden verbleiben

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Cottbus - In exakt 48 Stunden schließt das Sommer-Transferfenster in Deutschlands Profiligen. Doch die angekündigten Neuzugänge von Energie Cottbus sind weiter nicht in Sicht. Macht sich bereits Ernüchterung breit?

Die Zeit rennt gegen Energie Cottbus und Pele Wollitz (61). Noch sind keine Verstärkungen in Sicht.
Die Zeit rennt gegen Energie Cottbus und Pele Wollitz (61). Noch sind keine Verstärkungen in Sicht.  © IMAGO / Zink

Jedenfalls klang das aus den Worten der Pressekonferenz von Trainer-Manager Pele Wollitz (61) raus: "Es war jedem klar, was wir brauchen, was wir suchen, was wir gerne haben möchten. Und das eine oder andere kriegen wir nicht realisiert."

Auch zum Abschluss des Wochenendes war von den bis zu vier gewünschten Verstärkungen keine Spur. TAG24 horchte am Rande des Spiels bei weiteren Protagonisten rein. Fazit: Zuversicht sieht anders aus.

Aber das war am Samstag, die Situation kann sich minütlich ändern. Zum Beispiel, wenn woanders Dominosteine fallen.

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Energie muss in den letzten Stunden der Transferperiode jetzt klare Prioritäten setzen und zugleich Paniktransfers vermeiden. Aufgrund der tickenden Uhr wären selbst zwei echte Verstärkungen inzwischen ein Erfolg.

Ein Stürmer steht nach wie vor ganz oben auf der Agenda. Wollitz: "Das ist alles nichts Neues. Es war immer klar, dass wir zu Erik Engelhardt den passenden Spieler holen wollten. Das haben wir nicht geschafft."

Energie Cottbus braucht einen Torgaranten und einen abgebrühten Verteidiger

Dmytro Bogdanov (19) bejubelte gegen Fürth seinen ersten Energie-Treffer. Die Last des Toreschießens sollte aber nicht nur auf seinen jungen Schultern ruhen.
Dmytro Bogdanov (19) bejubelte gegen Fürth seinen ersten Energie-Treffer. Die Last des Toreschießens sollte aber nicht nur auf seinen jungen Schultern ruhen.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Jetzt soll (und muss) es ein adäquater Engelhardt-Ersatz sein, sonst wird es mit dem Klassenerhalt ganz schwer.

"Hätten wir in den vergangenen beiden Spielen einen richtigen Stürmer mit Abschlussqualität gehabt, würden wir über andere Ergebnisse sprechen", stellte Wollitz eine These auf. Eine Einschätzung, der man durchaus folgen kann.

Auch Mittelfeldchef Leonardo Bittencourt (32) pflichtete nach der bitteren 3:4-Pleite gegen Fürth bei: "In der ersten Halbzeit hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Wenn du da die Tore machst, kannst du das Spiel schon fast zu machen."

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Was gegen Greuther Fürth außerdem deutlich wurde: In der Viererkette fehlt es an mindestens einem abgebrühten Hasen.

Titelfoto: IMAGO / Zink

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