2:0-Führung reicht SC Freiburg nicht! Karl lässt FC Bayern in der Nachspielzeit jubeln

Freiburg - Der SC Freiburg hat erneut eine 2:0-Führung gegen den FC Bayern verspielt! Diesmal lagen die Breisgauer bis zur 81. Minute mit zwei Treffern vorne. Doch zwei späte Distanzschüsse von Tom Bischof und ein Treffer von Lennart Karl in der 9. Minute der Nachspielzeit sorgten für den 3:2-Last-Minute-Sieg der Münchner.

Serge Gnabry (M.) ersetzte den verletzten Harry Kane im Bayern-Sturm.  © Tom Weller/dpa

Die Gastgeber waren von Beginn an giftig. Die Bayern hingegen taten sich äußerst schwer, klare Chancen zu kreieren.

Stattdessen hatten die Breisgauer die Führung auf dem Fuß. Treu vergab die größte Möglichkeit im ersten Durchgang nach einem starken Umschaltspiel der Freiburger (15. Minute).

Der Rekordmeister kam nur selten gefährlich vors Tor. Abschlüsse von Bischof (6.) und Kimmich (20.) blieben harmlos.

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Ein Freistoß aus aussichtsreicher Position von Gnabry, der den am Sprunggelenk verletzten Harry Kane im Bayern-Sturm ersetzte, wurde von der SC-Mauer geblockt (30.).

Auf ihren Schlussmann konnten sich die Münchner aber verlassen: Der nach seinem Faserriss in der Wade zurückgekehrte Manuel Neuer rettete gegen Lienhart mit einem überragenden Reflex (34.).

Den Gästen fehlte es im ersten Durchgang an Tempo und Durchschlagskraft, während der Sport-Club mit Bissigkeit überzeugen konnte.

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SC Freiburg gelingt Blitzstart nach Wiederanpfiff: FC Bayern kämpft sich zurück

Johan Manzambi brachte den Sport-Club mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung.  © Tom Weller/dpa

Kurz nach Wiederanpfiff belohnten sich die Freiburger endlich für ihren überzeugenden Auftritt: Nach einem Ballgewinn hämmerte Manzambi die Kugel aus etwa 25 Metern sensationell ins rechte Eck (46.).

Und die Hausherren liefen weiter an! Höler ließ allerdings zwei dicke Gelegenheiten, die Führung auszubauen, liegen (52./54.).

Bayern-Coach Kompany reagiert mit einem Dreifachwechsel: Olise, Pavlovic und Laimer ersetzten Guerreiro, Goretzka und Tah (56.).

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Und Olise hatte direkt mit seinem ersten Ballkontakt die bis dahin größte Münchner Chance auf dem Fuß. Der Franzose setzte den Ball aber knapp am Kasten vorbei (57.).

Auf der anderen Seite erwischte eine Freiburger Ecke die Bayern eiskalt. Neuer faustete die Hereingabe im Getümmel direkt zu Höler, der humorlos verwandelte (71.).

Tom Bischof verdarb den Hausherren in der Schlussphase jedoch noch den sichergeglaubten Sieg. Der 20-Jährige verwandelte gleich zwei Distanzschüsse (81./90.+2).

In der 9. Minute der Nachspielzeit wurde es dann richtig bitter für den SC Freiburg: Lennart Karl erzielte nach Vorbereitung durch Davies noch den Siegtreffer für die Bayern.

FC Bayern gegen SC Freiburg: Statistik zum Bundesliga-Duell

SC Freiburg: Atubolu - Treu, Ginter, Lienhart, Günter (65. Kübler) - M. Eggestein, Manzambi (78. Matanovic) - Beste (78. Irié), Y. Suzuki (90. Höfler), Scherhant - Höler (90. Ogbus)
Bayern München: Neuer - Stanisic, Tah (56. Laimer), Kim (87. Davies), Bischof - Kimmich, Goretzka (56. Pavlovic) - Karl, Guerreiro (56. Olise), Luis Díaz - Gnabry (65. Musiala)

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin) - Zuschauer: 34700 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Manzambi (46.), 2:0 Höler (71.), 2:1 Bischof (81.), 2:2 Bischof (90.+2), 2:3 Karl (90.+9)
Gelbe Karten: Ginter (2), Atubolu (1) / Tah (6), Olise (6), Karl (1)
Beste Spieler: Atubolu, Manzambi / Bischof, Olise

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 28 100:27 73
2 Borussia Dortmund 28 60:28 64
3 RB Leipzig 28 55:36 53
4 VfB Stuttgart 28 56:38 53
5 TSG 1899 Hoffenheim 28 55:41 50
6 Bayer 04 Leverkusen 28 58:39 49
7 Eintracht Frankfurt 27 50:51 38
8 SC Freiburg 28 41:47 37
9 1. FSV Mainz 05 28 35:43 33
10 FC Augsburg 28 34:51 32
11 Hamburger SV 28 32:41 31
12 1. FC Union Berlin 27 31:46 31
13 Borussia Mönchengladbach 28 35:48 30
14 SV Werder Bremen 28 31:49 28
15 1. FC Köln 27 38:47 26
16 FC St. Pauli 27 24:44 24
17 VfL Wolfsburg 28 38:63 21
18 1. FC Heidenheim 28 29:63 16

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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