Bayerns neuer Torwarttrainer muss Abstriche machen: "Wird so nicht mehr gehen"

München - Nach seinem Wechsel von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München wird Torwarttrainer Michael Rechner (42) nicht mehr dem Trainerstab der türkischen Fußball-Nationalmannschaft zur Verfügung stehen.

FC Bayern Münchens neuer Torwarttrainer Michael Rechner muss durch den Wechsel seinen Dienst bei der türkischen Nationalmannschaft beenden.
FC Bayern Münchens neuer Torwarttrainer Michael Rechner muss durch den Wechsel seinen Dienst bei der türkischen Nationalmannschaft beenden.  © Uwe Anspach/dpa

"Nein, das wird so nicht mehr gehen. Man muss Danke an die TSG Hoffenheim sagen, denn der Club hat das immer sehr unbürokratisch gemacht. Nach dem Wechsel zum FC Bayern geht das aber nicht mehr", sagte Türkei-Coach Stefan Kuntz (60) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Rechner sei für die türkische Nationalmannschaft "ein absoluter Volltreffer" gewesen, sagte Kuntz.

Der 42-Jährige habe die türkischen Torhüter "super vorbereitet auf die Spiele". Der Verband sei traurig, Rechner als Torwarttrainer zu verlieren, ergänzte Kuntz.

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In München tritt Rechner die Nachfolge von Toni Tapalovic (42) an, von dem sich die Bayern zur großen Enttäuschung von Nationaltorhüter Manuel Neuer (36) getrennt hatten. Neuer hatte seinen Ärger in einem Interview zum Ausdruck gebracht und damit für viel Wirbel gesorgt.

Rechner war bei der TSG seit 2008 als "Koordinator Torwartspiel" für den gesamten Torwartbereich verantwortlich. Von 2015 an hatte er die Torhüter des Profiteams geleitet.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (35) und Rechner arbeiteten in der gemeinsamen Zeit in Hoffenheim über einige Jahre eng zusammen.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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